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Numark DDS80
Abbildung ähnlich
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CD- / DVD-Player
- Playertyp: Frontloader
- Wiedergabemedien: CD, CD-R, CD-RW, DVD, DVD+R, DVD+RW, DVD-R, DVD-RW, MP3-Wiedergabe, WMA
- Wiedergabefunktionen: Loop, Loop-Through
- Pitchregler
- Anschlüsse: USB 2.0
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Mittlerweile überholt ....

Ich hatte den DDS-80 direkt nach seinem Erscheinungsdatum im August 2007 gekauft und war mächtig stolz auf meinen Kauf. Mittlerweile, und nachdem die Entwicklung von DJ-Equipment immer schneller voranschreitet, bin ich nicht mehr ganz so ''zufrieden'', wie ich es am Anfang gewesen war.
Positiv:
Mit gewohnter Optik eines Doppel-CD-Players benutzbar, daher gewöhnt man sich schnell an die Bedienung. Zusätzlich kann man innerhalb des Menüs auf die gleiche Struktur seiner Musikordner zugreifen, wie man sie am heimischen PC anlegt. Das erspart einem die komplette Neuanlage einer Ordnerstruktur, wie man das z.B. bei I-Tunes machen muss. Der Drehknopf ist etwas gewöhnungsbedürftig und relativ klein, nach kurzer Zeit gewöhnt man sich aber an die Navigation mit diesem. Der Rest der Knöpfe und Drehschalter entspricht denen eines Doppel-CD-Players, somit also kein Umstellung. Die Anlage fährt relativ schnell hoch und erkennt dann auch, ob ein USB-Gerät (Festplatte oder Stick) am Port hängt.
Dann wird gefragt, ob die ''Library'' übernommen werden soll oder ob man sie neu einliest. Das würde ich nicht machen, denn bei ein paar GB kann das ewig dauern. Diesen Part lieber zuhause am PC erledigen und die ''Library'' dann beim Gig einfach ''übernehmen''. Die Festplatte im Gehäuse mitsamt dem CD-Laufwerk habe ich wieder verkauft, dass ist mir zu umständlich, denn man kann sie nur über den PC bestücken, wenn man dort einen entsprechenden Wechselschacht bereithält. Also raus aus dem DDS80, mit nach Hause nehmen, in den PC schieben und danach von dort aus bestücken - viel zu umständlich. Da ich kein CD-Laufwerk mehr brauche, habe ich den Unterbau daher verkauft (natürlich viel zu billig).
Negativ:
Das Programm spricht relativ langsam auf Eingaben an, es kann durchaus sein, daß man 8-10 Sekunden warten muss, bis die Eingabe ''geschluckt'' wird und der Song entweder links oder rechts auf dem Display erscheint und abspielbar ist. Im Gegensatz dazu kann es auch vorkommen, daß er nur 1-2 Sekunden braucht. Keine Ahnung, wo die Unterschiede herkommen (obwohl oft im selben Unterordner gegrast wird). Was stört ist das Fehlen der Möglichkeit, durch Eingabe des Anfangsbuchstabens auf der Tastatur direkt zu einem Ordner zu springen, man muss jedesmal endlos ''scrollen'', bis man zum Beispiel weit unten in der Struktur angelangt ist. Das kann Zeit kosten, besonders, wenn man schnell einen Song herkriegen will.
Ganz schlecht wird es, wenn man über einen USB-Hub am einzigen zusätzlich verfügbaren Port oben links einen Stick anschliesst. Sobald Festplatte und Stick parallel laufen, wird es ''langsam'', stellenweise kann es auch zu Aussetzern beim Abspielen kommen. Numark wirbt zwar mit dem Anschließen von allen möglichen Geräten, ich kann es, ausser der Festplatte, nicht oder nur bedingt empfehlen. Als Alternative für einen Festplattenausfall habe ich einen Stick mit einem Grundrepertoire an Songs den ich dann direkt hinten an den USB-Anschluss der Festplatte andocke.
Fazit: Wer nicht professionell auflegen muss (also nur Feiern, Feste, Party oder Hochzeit etc.), der ist mit dem Numark DDS-80 gut bedient. Wer dagegen öfters Gigs in Clubs oder Diskotheken hat, dem kann ich nur raten, auf ein System wie Serato Scratch Live samt Laptop und zwei CD-Playern bzw. Turntables oder Ähnliches (sowas gibts wohl auch bei Numark) zurückzugreifen. Damit hat man ein Vielfaches der Möglichkeiten des DDS-80.  1 von 1 Nutzern fand diese Meinung bereits hilfreich.  Wie bewerten Sie diese Meinung? hilfreich - nicht hilfreich
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18.11.2009
Autor: Stefan N.

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