| Viele Unternehmen aber auch Privatanwender nutzen nach wie vor Windows XP als Betriebssystem. Während einige dabei sind, auf Windows 7 umzusteigen, kommt die Microsoft-Vermarktungsmaschinerie für das neue Windows 8 so richtig in Schwung. Nun stellt sich die Frage, ob es vielleicht sinnvoller wäre, auf das neue Betriebssystem zu warten und damit die Siebener-Version zu überspringen. Rich Reynolds, General Manager für Windows Commercial bei Microsoft, hat darauf eine klare Antwort und die lautet: Nein!
In einem Blogeintrag empfiehlt Reynolds einen sofortigen Umstieg auf Windows 7. Ab April 2014 werden nämlich weder Sicherheitsupdates noch andere Aktualisierungen für Windows XP erscheinen, wodurch das System für Hacker und Malware-Programmierer stark angreifbar wird. Es muss aber auch nicht gleich Windows 8 sein. Vor allem Unternehmen sollten lieber zur aktuellen Version greifen. Dies liege daran, dass Firmen das neue System noch nicht ausgiebig testen können, um eventuelle Kompatibilitätsprobleme zu lösen. Anders als Privatanwender, die sich ein Betriebssystem meistens mit einem frisch erworbenen Rechner zulegen. Zwar muss der User am heimischen PC das neue Windows 8 ebenfalls kennenlernen und anschließend durch Updates nachbessern, doch in einem weitaus geringerem Ausmaß und mit weniger Risiken. Ein Unternehmen kalkuliert dagegen sowohl Kosten als auch Zeit für Schulungen und Support ein, die mit der Installation eines neuen Systems einhergehen.
Betrifft es mehrere hundert oder sogar tausend Nutzer, ist der Umstieg eine teure und komplizierte Sache, die nicht ohne umfangreiche Vorbereitungen in Angriff genommen werden darf. Unternehmen sollten daher an ihrem Plan festhalten und auf Windows 7 sowie Office 2010 umsteigen, resümiert Rich Reynolds. Dies würde „Mitarbeiter produktiver machen, sicherer sein und für die Zukunft vorbereiten.“ Das neue Windows 8 erscheint erst voraussichtlich Ende 2012. Eine Vorabversion kann bereits jetzt heruntergeladen werden.
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