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HP-Hewlett-Packard LP2475W
Abbildung ähnlich
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Monitor
- Bildschirmgröße 24"
- Panel-Technologie: S-IPS
- Auflösung: 1.920 Pixel x 1.200 Pixel
- 6 ms Reaktionszeit
- Kontrast 1.000:1
- Helligkeit von 400 cd / m²
- Betrachtungswinkel: 178° / 178°
- Anschlüsse: Component-Eingang, Composite-Eingang, DVI-I (Dual Link), HDMI-Eingang, S-Video-Eingang
- USB-HUB
- TCO: 99
- Höhenverstellbar
- Pivot-Funktion
- VESA FPMPMI
- Farbe: Schwarz
- Stromverbrauch: Betrieb 120 W, Standby 1 W
- Maße mit Standfuss: B55,60 cm x H36,20 cm x T8,30 cm
- Gewicht mit Standfuß 9,10 kg
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Erweiterter Farbraum: Vorteil oder Leid

Hallo! Da ich selbst einen Testbericht zu diesem Monitor verfasst habe, möchte ich mal kurz auf den Kommentar "kein Vergleich mit guten VA/IPS Panels" von "cg8472" eingehen. Ein erweiterter Farbraum liefert genau die Ergebnisse, die er bemängelt, wenn man ohne Farbmanagement arbeitet. Es ist natürlich Pflicht, ein angemessenes Farbprofil und eine passende Bildbearbeitungssoftware zu verwenden, die diese Farbprofile auch anwendet.
Desweiteren ist ein Spyder 2 für Wide-Gamut Displays prinzipiell ungeeignet, weswegen es auch das Spyder 3 auf dem Markt gibt, was diese Probleme behebt. Aber auch dann reicht es nicht, wenn man ein Profil erstellt und meint, daß das reichen müsste: Programme wie Photoshop, PaintShopPro, etc. müssen gesagt bekommen, welche Farbprofile sie einzusetzen haben. Nur so können Bilder aus dem sRGB-Farbraum korrekt auf dem viel größeren Farbraum des Monitors umgerechnet und somit korrekt dargestellt werden.
Das ist aber auch bei Monitoren der Fall, die ein Vielfaches des 2475w kosten.
Als zwei prominente Beispiele, die ich ebenfalls selbst vor mir hatte, wären da der NEC 2690WUXi (mein privater Monitor) und der HP LP2480zx zu nennen. Beides Monitore mit großem Farbraum und beide, wenn man denn nicht damit umgehen kann, für Fotobearbeitung nicht zu gebrauchen.
Es ist also nicht die Schuld des Monitors, wenn der User aus Unwissenheit das Gerät falsch bedient.
In kalibriertem Zustand ist die Farbwiedergabe sehr gut für den Preis. Es gibt nichts an der Darstellung auszusetzen und wer farbkritisch arbeiten möchte, der sollte sich zumindest 10 Minuten mit dem Thema auseinandersetzen und vor allem vor dem Kauf eines Monitors nachlesen, was man bei einem erweiterten Farbraum zu erwarten und zu beachten hat.
Erst blind kaufen und dann wegen fehlendem Wissen den Monitor schlecht machen, ist ein Armutszeugnis.
Ein erweiterter Farbraum hat sich für viele schon des öfteren als Fluch herausgestellt, da sie keine Ahnung hatten, was sie eigentlich kaufen und deswegen das Gerät falsch eingesetzt haben oder sich einfach nur darüber beschwerten, daß die Farben nicht so flau waren, wie bei ihren alten Geräten.
Hiermit also der wohlgemeinte Aufruf an alle zukünftigen Käufer:
Wenn Sie beabsichten ein Wide-Gamut Gerät, also eines mit erweitertem Farbraum, zu kaufen, dann lesen Sie bitte erst nach, was das bedeutet, wie es sich im täglichen Betrieb niederschlägt und wie man damit korrekt umgeht.
Das erspart Ihnen eine unangenehme Überraschung, Ärger und eine vollkommen unnötige Enttäuschung!
Hätte ich nicht zeitgleich eine teure DSLR angeschafft, so wäre der HP LP2475w nun mein Zweit-Monitor, da ich, obwohl ich den hardwarekalibrierten NEC habe, von der Darstellungqualität dermaßen überzeugt bin, daß ich ihn jederzeit für mich selbst anschaffen würde. Preis/Leistung ist einfach hervorragend!
Natürlich kann er nicht zu 100% mit guten hardwarekalibrierten Geräten, die in der Regel mit einem höheren Preis anfangen, mithalten. Aber er kommt näher ran, als vermutlich 99% aller anderen Geräte.  66 von 68 Nutzern fanden diese Meinung bereits hilfreich.  Wie bewerten Sie diese Meinung? hilfreich - nicht hilfreich
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15.01.2009
Autor: derGhostrider

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kein Vergleich mit guten VA/IPS Panels

Ich hatte ihn, v.a. nach dem Test, als meinen Traum-TFT identifiziert und bestellt.
Fazit:
positiv:
- super Verarbeitung, Design, Ausstattung & Mechanik
- Standfuß nicht so hässlich, wie auf Bildern
- kein spürbares input-lag (mit Stoppuhr - app 35ms gemessen), keine Schlieren in Shootern, das nimmt aber jeder anders wahr
- Helligkeit bei 0% auf augenfreundlichem Niveau, selbst im fast komplett dunklen Raum
- sehr gute Graustufenauflösung, unabh. von Kontrast und Helligkeit
- ein auf 1080p skalierender DVD-Player (Yamaha 1800) am HDMI-Eingang sieht toll aus, ersetzt bei Breitbildstreifen von der Größe her einen 72cm CRT-Fernseher
negativ:
- Blickwinkelabhängigkeit: sehr dunkle Bereiche in Bildern und Spielen werden zu grau, sobald man den Kopf etwas bewegt (stets auf dem Stuhl sitzend). Es sind in diesen Bereichen dann keinerlei (!) Bilddetails mehr erkennbar, sie sind einfarbig grau. Scheint an der fehlenden Polarisationsfolie zu liegen, die IPS-Panels offenbar benötigen, um diese Effekt zu vermeiden.
- "wide color gammut" bedeutet bei mir, dass Farben, v.a. rot und grün, extrem übersättig erscheinen. Was bei Internet, Office & Co. nicht weiter stört und in Spielen Spaß macht, führt jedwede Bildbearbeitung zu nichts. Mit den wenig differenzierten, bilderbuchartigen Grüntönen könnte ich noch leben, aber das jeder einzelne Mensch aussieht, als hätte er einen schweren Sonnenbrand, ist nicht akzeptabel. Auch mit den RGB-Reglern des TFTs und Anlegen eines Farbprofils mittels Spider-Colorimeter konnte ich diesen Efekt nicht beseitigen. Ich konnte im Catalyst-CC die Farbsättigung so absenken, dass Bilder halbwegs (!) ansehnlich werden, aber dann erinnern alle anderen Spiele/Apps an schwarz-weiß.
Fazit: Die Vorzüge teurer VA (Eizo) und IPS-Panels (NEC) erhält man mit diesem Gerät mitnichten, aber wieso sollte ich dann deutlich mehr als für einen guten TN+ dafür ausgeben? "You get what you pay for" scheint eben doch allgemeingültig zu sein.
Wie ihn die Pappnasen von als grafiktauglich einschätzen konnten, wird mir zeitlebens ein Rätsel bleiben.
PS: hatte ebenfalls keine Pixelfehler  23 von 44 Nutzern fanden diese Meinung bereits hilfreich.  Wie bewerten Sie diese Meinung? hilfreich - nicht hilfreich
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06.11.2008
Autor: cg8472

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Seite 1 von 1 5 Meinungen gefunden
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