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Garmin nüvi 1390T
Abbildung ähnlich
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Navigationssystem
- Display vorhanden
- 4,30" großes Display
- Auflösung: 480 Pixel x 272 Pixel
- Touchscreen
- Grafikstandard: WQVGA
- Kartenmaterial: Europa
- Routenführung: Länderspezifische Stimme
- Zielführung in: 2D, 3D, Pfeildarstellung
- Routenberechnungsmodi: Kurz, Schnell
- Zieleingabe: Favoriten, Letzte Ziele, Sonderziele
- TMC
- Spurassistent
- Integrierter GPS-Receiver
- Text-to-Speech
- Sprachsteuerung
- Kartenleser für: Micro SecureDigital Card
- Integrierte Lautsprecher
- Max. ca. 240 min Akkulaufzeit
- 240 h Standbyzeit
- Farbe: Schwarz
- Maße: B12,20 cm x H7,50 cm x T1,60 cm
- Gewicht: 161,60 g
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gute Bedienung, aber Schwächen in der Navigation

Wir benutzen seit etwas über einem Jahr das nüvi 1390t mit TMC. Softwareabstürze wie andere user hatten wir bisher keine, und auch die updates gehen für unseren Geschmack mit einer DSL-Verbindung schnell genug (10-20 Minuten). Die Satellitenverbindung findet es manchmal in Sekunden, manchmal braucht es drei Minuten. Das Display ist groß, kann guten Detailgrad anzeigen und baut sich schnell auf.
Aber : die Qualität der Navigation ist sehr unterschiedlich, vor allem im Ausland. In Deutschland hat es schon ein paar Macken, wenn es einen z.B. in der Pfalz bei Einstellung "schnellste Route" durch die Ortskerne der Dörfer leitet, wo man genau weiß, daß es über die Umgehungsstraße schneller geht. In Berlin will es einen öfters von der Stadtautobahn herunter durch die Stadt führen, wo dann ständig die zu erwartende Restfahrzeit nach oben korrigiert werden muß. In der Gegend von Lorsch landeten wir einmal, als wir die Einstellung "Route mit geringstem Benzinverbrauch" testen wollten, auf einem unbefestigten Feldweg neben einem Bauernhof. Also : ein kurzer Blick auf eine gute Straßenkarte kann noch immer lohnend sein.
Jetzt aber im letzten Italienurlaub kamen einige neue Macken zum Vorschein: Es kam immer wieder vor, daß wir in Straßen abbiegen sollten, die an der angegebenen Stelle nicht vorhanden oder durch Leitplanken oder Ketten abgesperrt waren. Anscheinend ist das Kartenmaterial in Italien nicht so gut.
Das navi kennt auch keine "zona a traffico limitato" (verkehrsbeschränkte Zonen in den Innenstädten), obwohl es die schon seit vielen Jahren gibt. Das kann teuer werden, wenn man die Augen auf dem Navi hat und nicht auf den Verkehrsschildern, und in eine solche Zone hineingeführt wird, wo man umgehend am Eingang fotografiert wird und einen Strafzettel nach Hause nachgeschickt bekommt. In Cesena wollte uns das Navi mal über den Hauptplatz der Stadt führen, der sicher schon seit 20 Jahren für jeglichen Verkehr gesperrt ist. In der Gegend von San Marino sagte es einmal "bitte Straße verlassen", und wir sollten auf einen kleinen sandigen Wanderweg abbiegen. Als wir auf der Landstraße weiterfuhren, stellte es die weitere Berechnung ein. Einen Landstraßentunnel, der laut Straßenkarte im Jahr 2002 fertiggestellt wurde, kannte es auch nicht.
Fazit : man kommt wohl ans Ziel, wenn auch nicht immer auf dem schnellsten oder einfachsten Weg. Manchmal hilft es einfach, die Aufforderungen zu ignorieren, auf die Kartenansicht von oben zu schauen, selber ein wenig zu denken und so zu fahren. Nach ein paar Neuberechnungen zeigt es dann einen kurzen und schnellen Weg, den man sich selber auch so gedacht hätte.
Bleibt die Frage, ob ein teureres Navi besser navigieren kann oder bloß mehr Schnickschnack bietet. Da vieles vom verwendeten Kartenmaterial abzuhängen scheint, befürchten wir letzteres…  2 von 2 Nutzern fanden diese Meinung bereits hilfreich.  Wie bewerten Sie diese Meinung? hilfreich - nicht hilfreich
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29.07.2011
Autor: Wolfgang E.

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Montagsgerät?

Gleich vorweg - ich habe das Gerät nach einer Woche zurückgegeben und kann es daher nicht wirklich empfehlen.
Konkret:
Es fing schon damit an, dass man eine Bedienungsanleitung nur aus dem Internet erhält von der Garmin-Seite. Naja, machen heute wohl viele Anbieter. Eine CD/DVD mit Kartenmateriel und Software habe ich auch vergeblich gesucht. Wäre hilfreich, wenn das Gerät mal "abstürzt" und neu installiert werden muss. (Leidvolle Erfahrung mit "Medion"-Navi)
Doch nun zum Gerät selbst:
Es schaltet sich selbstständig ein, wenn etwas in die USB-Buchse gesteckt wird. Hm, eigentlich möchte ich entscheiden, ob und wann ich einschalte, z.B. wenn ich nur den Akku laden will.
Es gibt keinen Modus "wirtschaftlichste Strecke", auch der vorhandene "Benzin sparen" ist etwas anderes. Sonst gibt es nur schnellste und kürzeste.
Die Sprachausgabe erfolgte nur ca. 2. Mal. Auschalten, einschalten, Navigation neustarten, dann ging die Sprachausgabe wieder. Die Grafik sieht "billig" aus. Weder der Spurassistent noch der sog. Kreuzungsassistent funktionierten.
Der Klang der Sprachausgabe ist nicht schön, aber verständlich. Das geht in Ordnung. Die Bluetooth-Funktion war auch nicht i.O., das Gerät hat zwar das Handy gefunden und das Handy das Nüvi, ich konnte auch z.B. wählen über das Display, es hat sogar beim Angerufenen geklingelt, aber zu hören war nichts! Nutzt dann wenig.
Die Navigation als solche hingegen war hervorragend, sehr genau, von kleinen Fehlern im Kartenmaterial abgesehen. Dafür kann aber Garmin nichts, sondern Navteq als Kartenlieferant (falsche Straßennamen oder Hausnummern - in einer Straße konnte ich zwar jede Hausnummer eingeben, die Navigation jedoch ging immer zu Nummer 6, egal, welche Nummer ich eingetippt hatte). Es wurde immer zur richtigen Zeit gesagt, wie abzubiegen sei, die Geschwindigkeitsbegrenzungen wurden korrekt angezeigt, welche Spur ich nehmen sollte etc. Wenn ich davon abwich, wurde sofort neuberechnet (nicht wie beim "Medion", der dann manchmal kilometerlang meldet, man solle wenden). Auch TMC funktionierte gut. Der Empfang der GPS-Signale war gut und schnell, selbst in der Wohnung. Nur mit der Navigation zu weiter entfernten Zielen (> 1000 km) tat er sich schwer. Da erschien die Anzeige, es sei zu weit und es würde bei Annäherung neu berechnet. Hm, was nützt mir das?
Fazit: hätten die Assistenzfunktionen und Bluetooth funktioniert, hätte ich das Nüvi 1390T behalten, auch wenn die Sprachausgabe nur jedes 2. Mal funktioniert. Doch so ging es zurück. Vielleicht war es ein Montagsgerät. Jedoch beim Test im Geschäft funktionierte die Umschaltung auf den Spurassistent-Modus bei einem anderen Gerät auch nicht. Vielleicht ist es aber auch einfach falsch im Handbuch beschrieben.  18 von 25 Nutzern fanden diese Meinung bereits hilfreich.  Wie bewerten Sie diese Meinung? hilfreich - nicht hilfreich
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19.11.2009
Autor: Gerd Schö

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