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Panasonic Lumix DMC-FZ38
Abbildung ähnlich
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Digitalkamera
- Effektiv 12 MegaPixel
- Auflösung: 4.000 Pixel x 3.000 Pixel
- Zoom: 18x optisch, 4x digital
- Brennweite entspricht Kleinbildformat: 27 mm - 486 mm
- 2,70" LCD-Monitor
- 230.000 Pixel LCD-Monitor Auflösung
- Bild-Sensor 1 / 2,33"
- 12.100.000 Pixel Bild-Sensor
- Sensor: CCD
- Bildformate: DCF, DPOF, EXIF 2.2, JPEG, RAW
- Belichtungszeit: 60 s - 1 / 2.000 s
- Belichtungskorrektur (automatisch)
- + / -2 manuelle Belichtungskorrektur
- 1 / 3 Stufe manuelle Belichtungskorrekturstufe
- Blitz: Automatisch, Manuell, Red Eye
- Blitzreichweite Tele: 1 m - 5,40 m
- Blitzreichweite Weitwinkel: 0,30 m - 8,50 m
- Lichtempfindlichkeit: Auto, ISO 80, ISO 100, ISO 200, ISO 400, ISO 800, ISO 1600, ISO 6400
- Videoaufzeichnung
- Videoformate: AVCHD, H.264
- Videoauflösung: 1.280 Pixel x 720 Pixel
- 50 B / s Video Bilder pro Sekunde
- Tonaufzeichnung
- Eingebautes Mikrofon
- Eingebaute Lautsprecher
- Speichermedien: SD (Secure Digital Memory Card), SDHC Memory Card
- 40 MB interner Speicher
- ~0,42 s Auslöseverzögerung (gemessen)
- Selbstauslöser: 2, 10
- Sucher: LCD-Monitor
- Automatische Gesichtserkennung
- Anschlüsse: DC-Eingang, HDMI-Ausgang, NTSC Video-Ausgang, PAL Video-Ausgang, USB 2.0
- Verschluss: Elektronisch, Mechanisch
- Ca. 470 Fotos Akkulaufzeit
- Farbe: Schwarz
- Maße: B117,60 mm x H75,80 mm x T88,90 mm
- Gewicht 412 g
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2. Rezension

2. Erfahrungsbericht
Wie kann das sein: im ersten Bericht eine schlechte Kritik und jetzt hat er selbst eine.
Um der Panasonic Lumix FZ38 gerecht zu werden folgt nun meiner ersten Rezension die 2. Die erste Kamera war fehlerhaft und wurde getauscht. Die erste Bewertung bezieht sich auf das fehlerhafte Exemplar und behält meiner Ansicht nach seine Berechtigung. Die 2. Kamera habe ich jetzt intensiv getestet und BEHALTEN! Auch wenn ich hier nicht die optimale Wertung abgebe, FÜR MICH ist die Panasonic z.Zt. die in Summe beste Bridge-Kamera!
Die Konkurrenz:
Bei der Konkurrenz finden sich aber auch ganz nette Alternativen. Ich empfehle einen Vergleich mit der „Canon Power Shot SX20 und der Fujifilm S200EXR. Die Canon hat mit dem Klappbildschirm, der Möglichkeit der Verwendung von Mignon-Batterien und dem größeren Zoombereich Vorteile. Diese verspielt sie aber bei der Bildqualität (Schärfeeindruck), dem Autozoom, der Größe und dem Fehlen eines Filtergewindes. Die Fuji hat einen sehr harmonischen Bildeindruck und zeigt die natürlicheren Farben. Dafür loost sie bei der Größe, der Langzeitbelichtung & dem eingeschränkten Weitwinkel.
Jetzt aber zur PANASONIC:
1. Tip: unbedingt die Kamera auf Fehler testen (Bildschirmansicht der Fotos / Testausdrucke 20 X 30 cm genügen zur Beurteilung). Die in anderen Foren beschriebenen Mikrorisse in der Linse habe ich bei den beiden Modellen nicht (oder noch nicht?) feststellen können. Eine Sichtprüfung würde ich empfehlen.
2. Tip: unbedingt auf die Version für den deutschen Markt achten, um im Schadensfall Hilfe zu bekommen.
Handling:
Hier passt alles. Für Unerfahrene halte ich das Menü jedoch anfangs etwas zu komplex. Die Kamera bietet aber sehr viel kreativen Spielraum.
Bildeindruck & Rauschen:
ISO 80 und 100 sind auf 30 X45 cm Abzügen nicht zu unterscheiden. Selbst in JPG konvertierte RW2-Dateien mit diesen ISO-Einstellungen konnten von diversen Personen nicht unterschieden werden. Auch 200 ISO liefert sehr gute Ergebnisse. Darüber kann das Rauschen Empfindliche Naturen schon stören. Ausdrucke auf Fotopapier in 10X15 wirken schärfer als bei der Konkurrenz. Dafür muss man einen leichten plakativen Bildeindruck hinnehmen. Die Haut von Personen wirkt wie leicht mit Schminke abgedeckt. Die Verwendung der intelligenten Automatik setzt die Empfindlichkeit zu hoch an. Daher kann ich diese Einstellung nur für die must-have-Fotos empfehlen. Alles nach dem Motto: lieber ein schlechtes Foto als keins. Die Optik ist TOP. Extrem geringe Verzeichnung und gleichmäßige Helligkeitsverteilung über das gesamte Bild. Das muss die Konkurrenz erst noch lernen. Wichtig: Eine objektive Beurteilung des Bildes ist mit einem PC-Monitor der Consumerklasse nicht möglich! Für eine erste Sichtung reicht es aber aus. Die Pixelumrechnung führt zu Bildfehlern, die im Druck nicht auftreten. Dies gilt aber für alle Digitalkameras. Wichtig ist, wie die Bilder später präsentiert werden sollen: Abzüge auf Fotopapier, 16:9-Präsentation auf dem TV, Beamer usw. Der dortige Bildeindruck sollte entscheidend sein.
Farbtemperatur:
Es gibt eine Feinjustierung der Farbtemperatur in Lux oder bei den vorgegebenen Modi eine frei wählbare Farbskala. Nach meiner Erfahrung ist bei dieser Kamera die interne Farbtemperatur-Angleichung der ausschließlich externen Korrektur durch ein Bildbearbeitungsprogramm vorzuziehen. Die FZ38 tendiert bei der automatischen Farbtemperaturwahl ins leicht grünliche. Bei Sonnenlicht geht’s ins gelbliche.
Highlights die bei der Konkurrenz häufig fehlen:
Der kleine aber möglicherweise entscheidende Unterschied zwischen den Produkten am Markt. Die Panasonic hat ein Filtergewinde. Getestet habe ich den Polfilter von Panasonic. Dieser baut flach und führt zu keinerlei sichtbaren Bildbeeinträchtigungen. Konkurrenzprodukte bauen höher und könnten zu Problemen führen. Leider ist die gleichzeitige Verwendung von Filter und Gegenlichtblende nicht praktikabel.  58 von 66 Nutzern fanden diese Meinung bereits hilfreich.  Wie bewerten Sie diese Meinung? hilfreich - nicht hilfreich
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07.10.2009
Autor: dunkelseele

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Geniale Hybrid-Kamera und Blender zugleich

Mein Fazit nach 300 Fotos und 10 Filmen unter unterschiedlichen Bedingungen:
Die Videos (per HDMI-Anschluss am Flachbildschirm betrachtet) sind von herausragender Qualität: Kein Ruckeln, sehr gute Auflösung, Schärfe- und Belichtungsnachführung erfolgen zuverlässig und sanft. Allein dafür ist die Kamera schon ihr Geld wert! Nur bei Innenaufnahmen mit Kunstlicht werden die Videos rapide schlechter.
Die Fotos, geschossen in der sogenannten intelligenten Vollautomatik (iA) werden bei ausreichendem Tageslicht auch sehr gut: Sehr brilliant, schöne warme und angenehme Farben und mit einer hohen Auflösung, kaum Rauschen. Subjektiv finde ich Fotos fast noch besser als die meiner Nikon D50 DSLR. Die Vollautomatik ist jedoch bei schlechten Lichtverhältnissen und in Innenräumen nicht zu gebrauchen, da sie die ISO-Werte zu hoch setzt ("iA" müsste also eher für "idiotische Vollautomatik" stehen). Das merkt man weder auf dem LCD-Bildschirm noch am Flachbildfernseher. Schaut man sich die Fotos jedoch am PC an, so stellt man mit Erschrecken fest, dass Innenaufnahmen sehr verrauscht sind, da die Automatik oft ISO 400 oder sogar noch höher wählt. Mein Tip: Im Automatikmodus "P" fotografieren und dort die ISO-Zahl auf 80 oder 100 begrenzen. Alles andere schafft nur Pixelbrei. Daher ist die Panasonic für mich auch ein kleiner "Blender", da sie suggeriert, dass man auch bei einer Auflösung von 12.1 Megapixeln noch mit hohen ISO-Werten arbeiten kann. Vielleicht hätte der Kamera eine etwas geringere Auflösung bzw. ein etwas größerer Sensor gut getan.
Ansonsten ist die Kamera ausgesprochen schnell. Schnell genug sogar, um spielende Kinder zu fotografieren. Durch den starken Zoom gelingen auch Fotos, bei denen der Hintergrund einer Portraitaufnahme unscharf wird (wie es sonst nur mit einer DSLR möglich ist). Die Akkulaufzeit ist gut und die Haptik/Verarbeitung ist o.k., wenngleich nicht herausragend. Das LCD-Display ist Durchschnitt, der LCD-Sucher klein und eher eine Notlösung. Die Kamera ist schön leicht und handlich.
Wir haben die Kamera gekauft, weil wir ein einziges Gerät sowohl für gute Videos als auch Fotos haben wollten. Hauptmotiv sind unsere beiden kleinen Kinder. Diesen Zweck erfüllt die Kamera sehr gut.
Semiprofessionelle Fotografen und "Pixel-Peeper", die eine Kamera nur danach bemessen, ob sie in der 100% - Ansicht am 24 Zoll Monitor absolut rauschfrei sind, sollten besser die Finger von der Panasonic lassen.  62 von 63 Nutzern fanden diese Meinung bereits hilfreich.  Wie bewerten Sie diese Meinung? hilfreich - nicht hilfreich
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21.10.2009
Autor: Siggi100

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4. Erfahrungsbericht (Aufteilung notwendig / sorry)

Wie speichern und bearbeiten?
Bei der Einstellung 4:3 wird der Aufnahmechip komplett genutzt. Andere Formate (16:6, 3:2 etc.) können durch ein Bildbearbeitungsprogramm später eingestellt werden. Nach umfangreichen Tests nehme ich jetzt im Format RW2 auf und entwickle die Aufnahmen UNBEARBEITET in JPG in höchster Stufe. Ggü JPG mit circa 3,5 MB entsteht so eine JPG mit circa 11,5 MB. Die Nachbearbeitung mit Adobe Photoshop bietet ein besseres Resultat als die Bearbeitung der RW2 mit SILKPIX und nachfolgender JPG-Komprimierung.
Speicherkarten:
Videos im AVCHD-Format benötigen SDHC Class 6. Maximal lassen sich 32 GB-SDHC verwenden (keine 64 GB!!!). Mit 16 GB sollen circa 60 Minuten-Videos in bester Qualität möglich sein. Tipp: gönnt Euch eine SDHC Class 6 mit mindestens 4 GB für Fotos und mit mindestens 8 GB für Videos.
Akku:
Die Kapazität ist ausreichend und liegt über der von Monozellen (AA & AAA). Videofilmern und Fotofreaks rate ich einen Zweitakku an. Gelegenheits-Fotoamateuren wird es wohl genügen, den Akku vor dem Einsatz vollständig aufzuladen. Achtung: es könnte sein, dass bei einem Update der Firmware Fremdakkus nicht funktionieren. Daher, und aus Gründen der Produkthaftung, würde ich zum Ersatzakku von Panasonic raten. Aber bitte erst prüfen, ob ein zweiter Akku überhaupt benötigt wird.
Ordnerstruktur und Darstellung:
Fotos und Videos werden auf der Speicherkarte nach korrekter Formatierung (kameraintern / 32 Bit-Struktur) in separaten Ordern abgelegt. Beim Auslesen der Karten direkt am PC ist die Zuordnung leicht möglich. Bei der kamerainternen Wiedergabefunktion lassen sich Fotos und Bilder nicht unmittelbar unterscheiden. Im Menü ist es aber möglich, die Ansicht der Wiedergabe auf Fotos & Videos, nur Fotos oder nur Videos einzustellen. Zudem ist eine Kalenderzuordnung der Aufnahmen möglich. Texteingaben werden in EXIF geschrieben und auch die Personenerkennung kann Personenangaben in EXIF automatisch ergänzen.
Zubehör:
Die passende Leder-Fototasche von Panasonic ist nicht der Bringer. Kein fest abschließender Rundum-Reissverschluß, lose einzusteckende SD-Card-Fächer und ein Klettfach für den Ersatzakku. Das ist schon alles. Keine Möglichkeit eine Ministativ sinnvoll einzustecken. Und die Kamera passt nur ohne Gegenlichtblende und dann auch nur knapp in die Tasche. Schnell und leicht zugänglich ist anders. Ich würde mir eine andere Tasche suchen.
Preisgestaltung:
Für mich ist die Preis-Gegenwert-Leistung der FZ38 TOP. Ein Schnäppchen. Aber beim Zubehör wird es happig. Akku, Tasche, Polfilter und insbesondere die Anschlusskabel sind fast schon unverschämt teuer.
Kurioses (?):
Als Parallelbenutzer das analogen Nikon-Systemes geht manches in der Bedienung genau anders herum. Das ist in etwas so, als steigt man von einem europäischen Auto in ein japanisches (Tankklappe / Schlüsseldrehung...). Nicht schlimm aber es kostet anfangs etwas Umgewöhnungszeit.
Was ich bei der Kamera vermisse:
Wann erbarmen sich die Hersteller und entdecken, das Klappmonitore einen echten Zugewinn bringen. Insbesondere jetzt, wo auch eine nutzbare Videoqualität mit an Bord ist. Und wer schon mal Akkuprobleme hatte, der schätzt ein Accufach, dass die Verwendung von AA (Mignon) oder AAA (Micro) Batterien erlaubt. Und... ein Blitzschuh hat noch keiner Kamera geschadet oder? Daher gibt es keine TOP-Wertung. Andere Bridge-Kameras würden nach meinem Wertemaßstab schlechter abschneiden! Die Panasonic ist ein rundum-sorglos-Paket, dass in jeder Situation ein gutes Bild abgibt. Eine one-in-all-Kamera mit all seinen Stärken und Schwächen.
Und soll man sich die Panasonic jetzt kaufen? Probiert es doch einfach mal aus. Jeder hat unterschiedliche Ansprüche. Für mich erfüllt die FZ38 die meisten, der von mir gestellten Anforderungen besser, als die anderen Kameras, die ich ausprobiert habe.  48 von 54 Nutzern fanden diese Meinung bereits hilfreich.  Wie bewerten Sie diese Meinung? hilfreich - nicht hilfreich
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14.10.2009
Autor: dunkelseele

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Licht & Schatten / Schwere Bildfehler

Vorab:
Vor einem Kauf rate ich daher, selbst mit einer eigenen Speicherkarte eine Aufnahme mit der iA-Einstellung (intelligent Automatic) vorzunehmen und als JPG-Datei zu speichern. Die Fehler treten hier stärker auf, als beim RW2-Format (Rohdatenformat 2 / auch RAW 2) und ISO 100.
Fehlerbeschreibung:
Bei dem von mir getesteten Exemplar handelt es sich um ein offizielles deutsches Händlerexemplar und keinen Grauimport oder ein Produkt aus dem Internet. Abhängig von Motiv und ISO-Einstellung treten schwere Bildfehler auf (Fleckenrauschen). Bevorzugt bei höheren Empfindlichkeiten (aber teilweise schon ab 100 ASA) sind gelblich-grüne Flecken auf dem Bild sichtbar. Und dass schon bei 10 X 15 cm Ausdrucken. Scheinbar handelt es sich um ein Farbrauschen, das in einfarbigen Flächen jedoch nicht gleichmäßig, sondern als Flecken auftritt. Beispiel: Im Fotofachmarkt habe ich die Decke fotografiert. Einfarbige graue Deckenpaneele bei Kunstlicht. Auf dem Ausdruck sieht es so aus, als sollten sich Feuchtigkeitsflecken auf der Decke gebildet haben. Schon beim Test des Vorgängermodells (FZ-28) stellte das Magazin „Color Foto“ bei den OECF-Charts einen leichten Grünstich in den Lichtern fest. Vielleicht haben sich die Bildfehler durch die höhere Pixelzahl verstärkt. Ein abschließendes Urteil kann ich hier nicht treffen. Dazu müsste man mindestens noch eine weitere FZ-38 getestet haben. Serienstreuung oder Fehler? Who knows?
Jetzt aber ins Detail:
Kompatibilität (Schulnote 5):
Windows 32-Bit Versionen werden vollständig unterstützt. Nicht jedoch die 64-Bit-Version ab Vista bzw. Windows 7. Enttäuschend, dass dies immer noch nicht der Fall ist. Genauso traurig steht es um die Rohdatenbearbeitung mit Fremdprogrammen. Die am weitesten verbreiteten Programme (z.B. Adobe Photoshop Elements, Gimp etc.) können die RAW 2 Dateiendung: RW2) weder korrekt laden, noch sind Bildbearbeitungen möglich. Die angekündigten Plug-Inns (Programmerweiterungen) sind schon seit dem Erscheinen der Vorgängermodelle (Lumix 18 & 28) angekündigt, aber nicht verfügbar. Was nützt die Rohdatenspeicherung, wenn die gebräuchlichsten Programme damit nicht klarkommen. Es bleibt nur das mitgelieferte Programm oder z.B. IrfanView.
Bildsensor:
Der Sensor liefert eine für seine Größe sehr gute Schärfe, die auch zum Rand hin nur geringfügig abfällt. Der Bildeindruck ist bis auf die oben geschilderten Bildstörungen sehr gut.
Optik (Schulnote 1):
Verzeichnung, Randabschattung, Vignettierung, Gewicht... alles TOP. Etwas mehr Weitwinkel wäre besser. Gerne auch unter Verzicht auf die lange Brennweite. Der Weitwinkel wird viel häufiger benötigt. Der Fokus ist sehr schnell und präzise. Objektverfolgung und Schärfeverlagerung sind super gelöst. Das gilt auch für schlechtere Lichtverhältnisse und im Macrobereich. Die Innenfocussierung macht das Verwenden eines Polfilters zum Kinderspiel. Nachjustierungen und Belichtungskorrekturen wegen der Filterverwendung entfallen.
Belichtungszeit:
Hier ist besonders auf die längste Zeit von 60 Sekunden hinzuweisen. Toll für Langzeitbelichtungen und eher selten bei Kameras anzutreffen. TOP!
Manueller Modus (Schulnote 1):
Hier gibt es nicht viel zu sagen außer: TOP!
Bedienung:
Für der erfahrenen Benutzer ist die Bedienung „selbsterklärend“, wie man so schön sagt. Der Unerfahrene kann über den intelligenten Modus zu guten Ergebnissen gelangen.
Bildrauschen:
Hier ist insbesondere das Farbrauschen sichtbar. Bis 200 ASA ist die FZ-38 sehr gut. 400 ist noch OK. Sensiblere Naturen, wie ich es bin, haben mit der 800er-Empfindlichkeit schon ein kleines Problem. Es gilt aber: lieber ein Bild mit Rauschen, Artefakten und eingeschränkter Texturdarstellung als gar kein Bild. Somit hat auch die höchste Empfindlichkeit (auch mit radikaler Auflösebeschränkung eine Berechtigung).
Filtergewinde (Schulnote 1 mit******** Sternchen):
Endlich einmal ein Hersteller, der die Verwendung mit Polfiltern zulässt. TOP.  40 von 66 Nutzern fanden diese Meinung bereits hilfreich.  Wie bewerten Sie diese Meinung? hilfreich - nicht hilfreich
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21.09.2009
Autor: dunkelseele

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3. Erfahrungsbericht (Fortsetzung)

3. Erfahrungsbericht (Fortsetzung)
Entgegen der Beschreibung lässt sich beides aufsetzen. Aber das Drehen des Polfilters ist kaum möglich. Mit Adapter lassen sich eine Nahlinse und ein Telekonverter andocken. Wichtig: Im Menü muss eine entsprechende Anpassung erfolgen. Und nach Verwendung muss diese manuell wieder ausgeschaltet werden.
Langzeitbelichtung:
Die Bildqualität ist auch hier herausragend. Die Spielegreflexfraktion einmal ausgeblendet, habe ich noch kein vergleichbares Resultat von einer Bridge- oder Kompaktkamera gesehen. Kein RGB-Farbrauschen und kein Lochfrass (white-pixeling). Im LCD-Monitor gibt es einen Countdown für die noch verbleibende Belichtungszeit und danach einen Countdown für die Zeit bis zur endgültigen Speicherung. Mit Selbstauslöser dauert so ein Vorgang bis zu 134 Sekunden! Andere Kameras zeigen nur das Ende der Prozedur an. Und der Texturverlust (Feinzeichnungsverlust beim Erhöhen der ISO-Empfindlichkeit) ist sehr gering.
Bildstabilisierung:
Trotz der sehr gut funktionierenden Bildstabilisierung (hab noch keine bessere für Bridge gesehen) empfehle ich ein (Mini-) Stativ mitzuführen. Das Sichtergebnis bei der Verwendung des maximalen Teles ist deutlich besser.
Autofokus:
Sehr wichtig: Der Autofokus ist nicht nur schnell, sondern sehr genau. Und das auch bei Schlechter Beleuchtung. Bei sehr schlechten Lichtverhältnissen kann auch das maluelle Einstellen auf unendlich hilfreich sein. Auch die Objekt- und Personenverfolgung des Autofokus ist sehr gut gelungen. Kompliment.
Serienbildfunktion:
Wem dies besonders wichtig ist, der könnte enttäuscht sein. 3 Bilder in magerer Abfolge. Für Sportfotografen unbefriedigend (ungeeignet). Da eine Lächel-Erkennung fehlt, für Normalnutzer eine nette Ergänzung.
Blitz:
Für die Kameraklasse sehr gute Ergebnisse. Die Ausleuchtung fällt zum Randbereich ab. Leider fehlt ein Blitzschuh.
Video:
AVCHD Lite mit einer Auflösung von 1280 X 720 Pixeln (nicht Full HD) mit Dolby in Stereo. Autofokus und Zoom sind während der Aufzeichnung möglich. Der Weitwinkel und die manuellen Einstellmöglichkeiten lassen sogar Besitzer von Videokameras alt aussehen. Preis für diese Kombilösung ist das etwas umständlichere Hantieren beim Filmen. Für den, der bisher 2 Geräte mitgenommen hat, gibt es jetzt eine erste Alternative. Die Aufnahmedauer ist auf 1799 Sekunden begrenzt. Für Geräte mit einer längeren Aufnahmedauer droht der Drittlandssteuersatz von z.Zt. 4,9%.
Software:
Die Software finde ich auf den ersten Blick nicht so berauschend. SILKPIX ist professioneller als z.B. Adobe und bietet feinere Korrekturmöglichkeiten. Die Bedienung ist für geübte kein Problem, für Anfänger eher frustrierend. Statt mit Schiebereglern wird hier professionell mit der Graduationskurve & Gammawerten gearbeitet. Wichtig sind aber die Ergebnisse. Wer unbearbeitet RW2 in JPG konvertiert erhält ein glatteres Bild in einfarbigen Flächen. Dafür werden die Farben zu blass weidergegeben und der Schärfeeindruck ist geringer. Wer Fotos in 10 X 15 cm abziehen lässt, kommt mit JPG ganz gut aus. Perfektionisten bleiben bei RW2. Allerdings gebe ich zu bedenken, dass die Kamera-Hersteller immer mehr Geheimnisse über ihr RAW-Protokoll machen. Soll heißen: Möglicherweise kann man mit einem künftigen PC die Bilder nicht öffnen oder nur fehlerbehaftet retten. JPG ist ein Standard und ist unproblematischer. PHOTOfunSTUDIO lädt zwar die Videos in AVCHD, bietet aber keine notwendige Schneidefunktion. Alternativen wie z.B. von Adobe arbeiten nicht verlustfrei. Man könnte also verlustbehaftet schneiden oder im Stück in AVCHD speichern und auf bessere Zeiten (Programme) hoffen. Wer Panasonics Blue-Ray-Player verwendet sollte zudem auf die Firmwareversion achten. Einige Player benötigen ein update für eine einwandfreie Wiedergabe der AVCHD-Dateien der FZ38. Go and try lautet das Motto.  35 von 38 Nutzern fanden diese Meinung bereits hilfreich.  Wie bewerten Sie diese Meinung? hilfreich - nicht hilfreich
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13.10.2009
Autor: dunkelseele

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super teil

habe mir nach canon s2 is, sony h5 und mehreren kleinen digicams das teil gekauft. ist mit abstand die beste kamera von allen. absolute kaufempfehlung.
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22.08.2009
Autor: jeschi

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