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Was sind Webcams und Pencams?
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Eine Webcam überträgt Bilder unmittelbar über das World Wide Web beispielsweise an den Gesprächspartner eines Internettelefonats. Sie ist sozusagen eine kompakte Digitalkamera, die Fotos und Videos aufnimmt und sie per Kabel oder Funk an den angeschlossenen Computer sendet. Im Gegensatz zu einer Digitalkamera verfügt eine Webcam jedoch nicht über einen Speicher. Meistens werden bei einer Webcam Bilder in kurzen Abständen aktualisiert, manchmal kommt auch ein sogenannter Livestream zum Einsatz, wo der übertragene Medienstrom kontinuierlich verläuft und unmittelbar wiedergegeben wird. Als Pencam wird hingegen eine Kombination aus Webcam und Digitalkamera bezeichnet. Eine Pencam hat jedoch eine geringere Auflösung und weniger Speicher, als eine Digitalkamera. Der Name kommt von der Form des Gerätes, da die Pencam in etwa so hoch wie ein Stift ist, allerdings breiter. Pencams sind praktisch, wenn man Schnappschüsse per E-Mail verschicken oder sie ins Internet stellen möchte.
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Was sind CMOS und CCD?
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CMOS (Complementary Metal Oxide Semiconductor) und CCD (Charge Coupled Devices) sind unterschiedliche Bildsensoren, die bei Webcams zum Einsatz kommen und das einfallende Licht durch die Linse aufnehmen und digitalisieren. CMOS-Sensoren haben eine geringere Lichtempfindlichkeit als CCD-Sensoren und ein höheres Bildrauschen, sind aber preiswerter in der Herstellung. Da CCD-Sensoren recht teuer sind, werden sie oftmals bei hochwertigen Geräten wie Digitalkameras verwendet. CMOS-Sensoren kamen bei Webcams wegen der günstigen Herstellung häufiger vor, werden mittlerweile aber immer mehr von CCD-Sensoren abgelöst. Zwar sind nicht alle CMOS-Sensoren qualitativ minderwertiger als CCD-Sensoren, wer jedoch großen Wert auf eine gute Bildqualität legt, steht mit einem CCD-Sensor auf der sicheren Seite.
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Was muss ich beim Kauf beachten?
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Nicht nur die Qualität der Kamera spielt beim Kauf eine große Rolle, sondern auch die eigene Internetverbindung. So bringt einem auch die höchste Auflösung nichts, wenn die Internetverbindung nicht schnell genug ist, um die große Datenmenge zu verarbeiten. Wer allerdings eine schnelle Internetverbindung hat, sollte zu einer höheren Auflösung greifen. Die Auflösung wird in dpi (dots per inch) angegeben und macht Angaben darüber, aus wie vielen Pixeln ein Bild zusammengesetzt ist. Grundsätzlich gilt: Je höher die Auflösung, desto schärfer das Bild. Hinzu kommen beim Kauf noch wichtige Aspekte wie Bildrate, Schnittstelle, Software Mikrofon und Mobilität. Die Bildrate wird in fps (Frames per Second) gemessen und gibt an, wie viele Bilder pro Sekunde aufgezeichnet werden. Möchte man die Übertragung flüssig beziehungsweise ein flüssiges Video aufzeichnen, sollte die Kamera mindestens 25 Bilder pro Sekunde aufzeichnen können. Bei der Schnittstelle gibt es für Webcams verschiedene Möglichkeiten. Die meisten werden heute per USB-Anschluss mit dem Computer verbunden. Manche Webcams verfügen allerdings auch über eine Firewire-, Ethernet- oder WLAN-Schnittstelle und können so auch an Netzwerke angeschlossen werden. Auch die Software sollte bei der Kaufentscheidung beachtet werden. Sie ist zwar für den ausschließlichen Betrieb nicht notwendig, kann aber nette Funktionen wie Bild- und Videobearbeitung bieten. Ein Mikrofon ist nicht in jeder Webcam integriert, kann bei einem Videochat aber sehr nützlich sein. Für den Videochat reichen integrierte Mikrofone vollkommen aus, qualitativ sind sie allerdings nicht sehr hochwertig. Zu guter Letzt ist für manche Käufer sicher der Aspekt der Mobilität wichtig. In dem Fall sollte man zu einer kleinen Kamera greifen, die sich außerdem am Bildschirm oder Notebook festklemmen lässt.
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