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Waschmaschine - Test
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| RATGEBER - WASCHMASCHINE - WASCHTROCKNER |
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Was ist ein Waschtrockner und wie arbeitet er?
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Ein Waschtrockner verbindet eine Waschmaschine und einen Wäschetrockner in einem Gerät. Das spart vor allem viel Platz gegenüber zwei separaten Geräten. Nach dem Waschgang kann die Wäsche also im Gerät verbleiben und gleich den Trockenvorgang durchlaufen. Die Trocknung erfolgt durch Wasserkondensation, bei der viel Wasser zur Kühlung benötigt wird (mind. 18 Liter für 5 Kilogramm), da die Trommel mit kaltem Wasser gekühlt wird. Herkömmliche Trockner hingegen arbeiten mit einem Abluft- oder Kondensprinzip, welches die warme Luft entweder nach außen ableitet oder über einen Wärmetauscher im Gerät abgekühlt und als Kondenswasser sammelt.
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Lohnt sich die Anschaffung gegenüber zwei einzelnen Geräten?
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Waschtrockner sind nur sinnvoll, wenn nicht genügend Platz für zwei Geräte vorhanden ist. Denn obwohl sie im Schnitt 5 Kilogramm waschen können, muss für den Trockenvorgang die Hälfte der Wäsche wieder entfernt werden, da ein Waschtrockner nur ca. 2,5 Kilogramm trocknen kann.
Hersteller geben häufig genau die Hälfte der Waschmenge für den Trockendurchgang an. Wenn man in einem Durchgang Waschen und Trocknen will, darf man also nur so viel Wäsche einfüllen, wie die Füllmenge Trocknen vorgibt. Zudem erhöhen Waschtrockner Ihre Betriebskosten, denn sie sind wahre Energie- und Wasserverschwender: Eine herkömmliche Waschmaschine verbraucht durchschnittlich zwischen 45 bis 50 Liter und ein klassischer Trockner braucht kein Wasser. Ein Waschtrockner dagegen benötigt für einen Komplettdurchlauf zwischen 78 und 92 Liter Wasser! Auch die Lebensdauer ist gegenüber zwei separaten Geräten zum Waschen und Trocknen geringer. Ist entweder das Wasch- oder Trocken-Element defekt, ist trotzdem das ganze Gerät betroffen und die Lebensdauer so fast um die Hälfte geringer als bei einer reinen Waschmaschine. Hinzu kommt, dass die Kosten für einen Waschtrockner nur etwas niedriger als für zwei Geräte liegen,
sodass auf Grund der erhöhten Betriebskosten die Anschaffung von zwei Geräten eigentlich günstiger ist.
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Was sollte man beim Kauf beachten?
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Ist der Stellplatz für den Waschtrockner sehr klein, empfiehlt es sich, einen Toplader zu wählen. Hier wird die Wäsche von oben eingefüllt und die Geräte sind in der Regel schmaler. Auf Frontlader, die von vorne befüllt werden, hingegen kann man ein weiteres Gerät oder einen Schrank auf die Maschine stellen. Generell sollten Sie die Größe des Geräts nach der Größe Ihres Haushaltes wählen: Eine Füllmenge von 5 Kilogramm Waschen bzw. 2,5 Kilogramm Trocknen eignet sich für Single- oder Zwei-Personen-Haushalte.
Für Familien oder Wohngemeinschaften ist ein Modell mit Füllmengen von 6 Kilogramm Waschen und 3 Kilogramm Trocknen eine gute Wahl. Achten Sie in jedem Fall auf den Stromverbrauch. Bei Waschtrocknern reichen die Energieeffizienzklassen von A bis G, wobei die beste Einstufung A nur sehr wenige Modelle erreichen. Auch der Wasserverbrauch sollte so niedrig wie möglich sein. Beziehen Sie hier aber auch die Füllmenge mit ein, denn ein Waschtrockner, der für 3 Kilogramm Wäsche den gleichen Wasserverbrauch hat wie einer anderer für 2,5 Kilogramm, arbeitet mit 3 Kilogramm Wäsche sparsamer und umweltschonender. Des Weiteren ist die maximale Schleuderdrehzahl wichtig. Sie bestimmt den Trocknungsgrad der gewaschenen Textilien. Je mehr Umdrehungen pro Minute der Waschvorgang schafft, desto trockener ist die Wäsche bereits vor dem eigentlichen Trocknen. Am geläufigsten bei Waschtrocknern ist eine maximale Drehzahl von 1.200 Umdrehungen pro Minute.
Höhere Drehzahlen sind aufgrund des integrierten Trockners auch nicht unbedingt nötig.
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