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Waschmaschine - Test
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| RATGEBER - WASCHMASCHINE |
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Was muss ich beim Kauf einer Waschmaschine beachten?
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Zunächst sollten Sie zwischen Front- oder Toplader wählen. Toplader werden von der Geräteoberseite, Frontlader durch
ein Bullauge an der Gerätefront beladen. Toplader haben geringere Abmessungen und benötigen daher weniger Platz als
Frontlader. Toplader sind jedoch bei gleicher Ausstattung teurer und ihr Fassungsvermögen ist geringer. Im
Durchschnitt alle zehn bis zwölf Jahre legen sich deutsche Verbraucher eine neue Waschmaschine zu. Bei so einer
langfristigen Investition sollten Sie daher weniger auf Sonderangebote, sondern eher auf Leistung und Verbrauchswerte
der Waschmaschine achten. Die Anschaffung eines etwas teureren, dafür aber energiesparenden Modells ist also ratsam.
Das EU-Energielabel bewertet bei Waschmaschinen neben der Energieeffizienzklasse auch Waschwirkung und
Schleuderleistung. Alle Merkmale werden in Kategorien von A bis G eingeteilt. Die Waschwirkung sollte nicht schlechter
als Klasse B sein. Aktuelle Modelle der Markenhersteller haben eine AAA-Klassifizierung. Vereinzelt sind schon Geräte
mit der Energieeffizienzklasse A+ zu finden.
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Worauf muss ich noch achten?
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Die Schleuderdrehzahl reicht von 800 bis zu 1.800 Umdrehungen pro Minute. Je nachdem wie Sie Ihre Wäsche trocknen,
sollten Sie die maximale Schleuderdrehzahl wählen. Für die Trocknung auf der Wäscheleine genügen 800 bis 1.000
Umdrehungen. Trocknen Sie die Wäsche im Wäschetrockner, sollte eine Maschine mit mindestens 1.200 Schleudertouren
gewählt werden, um den Stromverbrauch beim Trocknen zu reduzieren. Idealerweise lässt sich die Schleuderdrehzahl
vorwählen. Achten Sie bei der Wahl der Maschine auch auf das Fassungsvermögen: Für Singles genügt ein Toplader mit
bis zu vier Kilogramm Fassungsvermögen, Familien kommen mit fünf bis sechs Kilogramm aus. Auch für ältere Menschen
ist ein Toplader besser geeignet, da man sich zum Beladen nicht bücken muss.
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Welche aktuellen Features gibt es?
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Zusatztasten, wie beispielsweise „Einweichen“ oder „Zeit sparen“, existieren schon länger. Aktuelle Modelle verfügen
jedoch über Features wie Beladungserkennung, bei der eine integrierte Waage die Wäsche abwiegt. Die Maschine errechnet
dann, wie viele Stücke Sie noch hinzugeben können und gibt Ihnen eine Waschmittel-Dosierempfehlung. Die so genannte
Mengenautomatik oder „Fuzzylogic“ misst die Wäschemenge und berechnet dann, wie viel Wasser und Strom tatsächlich
eingesetzt werden müssen.
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