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LCD, LED und Plasma – wo liegt der Unterschied?
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Wer sich heutzutage einen Flachbildfernseher kaufen möchte, hat die Qual der Wahl zwischen LCD und Plasma. Beide benennen verschiedene Technologien des Displays. LCD-TVs haben den Vorteil, dass sie recht günstig sind, über eine lange Lebensdauer verfügen, wenig Strom verbrauchen und eine starke Hintergrundbeleuchtung haben, womit sie sich besonders gut für helle Räume eignen. Jedoch sind Kontrast und Schwarzwert gegenüber der Plasma-Technik recht schwach. Auch kann es bei LCD-TVs zum sogenannten Nachzieheffekt kommen. Plasma-Fernseher können hingegen mit guten Schwarz-, Farb- und Kontrastwerten punkten. Sie wurden speziell fürs Heimkino konzipiert, allerdings kann die Leuchtkraft der Plasma-Zellen schon nach einem Jahrzehnt der Nutzung spürbar schwächer werden (LCD-TVs haben im Durchschnitt eine doppelt so lange Lebensdauer). Auch hört man immer wieder von LED-TVs, sie bezeichnen dabei jedoch keine Display-Technik. LED-TVs sind vielmehr auch LCD-TVs, die LED-Lampen als Hintergrundbeleuchtung nutzen. Dabei wird je nach Positionierung zwischen LED-Rahmen-Hintergrundbeleuchtung und direkter LED-Hintergrundbeleuchtung unterschieden. Erstere hat die LED-Lampen am Rand des Fernsehers platziert und verteilt das Licht per Leitsystem über den Bildschirm. Somit können Flachbildfernseher flacher gebaut werden, allerdings ist hierbei auch die Ausleuchtung ungleichmäßiger. Bei der direkten LED-Hintergrundbeleuchtung sind die LEDs direkt hinter dem Bildschirm angebracht, womit eine gleichmäßigere Ausleuchtung erreicht wird. Plasma-Fernseher brauchen hingegen keine separate Hintergrundbeleuchtung.
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Was muss ich beim Kauf beachten?
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Das wichtigste Kriterium beim Kauf eines Flachbildfernsehers ist die Bildqualität. Dabei gibt es unterschiedliche Faktoren, die aufeinander abgestimmt sein müssen, damit die Bildqualität stimmt. So spielen beispielsweise die Blickwinkelabhängigkeit, der Kontrast, die Farbdarstellung, die Ausleuchtung und flüssige Bewegungsabläufe eine große Rolle. Da nicht jeder, der auf den Fernseher schaut, frontal davor sitzt, ist es wichtig, dass die Bildqualität aus jedem Blickwinkel gut ist. Hier ist die LCD-Technik oftmals im Nachteil, denn guckt man seitlich (ab einem Winkel von 30°) auf den Fernseher, nimmt die Bildqualität spürbar ab. Auch bei Farb- und Kontrastverhältnissen liegen Plasma-Fernseher vorne, jedoch ist der Abstand in letzter Zeit deutlich geschrumpft. Zusätzlich sollte man Testberichte aus Fachzeitschriften zurate ziehen, denn TV-Geräte in Läden sind teilweise stark ausgeleuchtet und wirken in privaten Räumen eventuell anders. Beim Kauf eines LCD-Fernsehers sollte man auch auf die Reaktionszeit achten. Diese sollte nicht viel höher als 16 Millisekunden sein, denn sonst kann es zum Nachzieheffekt oder zu ruckelnden Bildern kommen. Viele Flachbildfernseher haben heute zudem einen Tuner integriert. So können beispielsweise DVB-T, DVB-S oder DVB-C ohne zusätzlichen Receiver empfangen werden. Außerdem sollten Sie darauf achten, dass alle notwendigen Anschlüsse vorhanden sind. So verfügen heute viele Geräte auch über einen USB-Anschluss, durch den man beispielsweise eine externe Festplatte an den Fernseher anschließen kann. Auch ist beim Kauf zwischen den Zertifikaten „Full HD“ und „HD-ready“ zu unterscheiden. Beide gewährleisten dabei die Darstellung von den Bildformaten 720p und 1080i. Full HD bedeutet, dass bis zur höchsten Auflösung (1920 x 1080 Pixel) alle physikalisch dargestellt werden können. Demgegenüber steht HD-ready mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixel. Ein weiteres wichtiges Kriterium beim Kauf ist die Größe, die das Fernsehgerät haben soll. Danach entscheidet sich in manchen Fällen auch die Frage nach der Technologie. So sind LCD-Geräte schon ab 10 Zoll (eine Bildschirmdiagonale von 25,4 cm) bis maximal 70 Zoll erhältlich. Wer einen größeren Fernseher für ein Heimkino beispielsweise haben möchte, muss zu einem Plasma-Gerät greifen, denn solche gibt es mit einer Bilddiagonale von bis zu 100 Zoll (254 cm).
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