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Was für Lautsprecher gibt es?
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Lautsprecher wandeln elektrische Energie in Schall um. Manchmal werden sie auch Chassis genannt, wobei Chassis nur einzelne Lautsprecher ohne Gehäuse sind. Grundsätzlich kann man Lautsprecher in aktiv und passiv unterscheiden. Aktiv-Lautsprecher haben einen Verstärker integriert, Passiv-Lautsprecher müssen hingegen an einen Endverstärker angeschlossen werden. Zudem gibt es noch verschiedene Lautsprecher-Komponenten-Systeme. Da nicht jeder Lautsprecher verschiedene Frequenzen gleich gut abdecken kann, werden in ein Gehäuse mehrere Chassis eingebaut. Bei einem 1-Weg-System wird dabei versucht, den kompletten Frequenzbereich durch ein Chassis abzudecken. Doch auch bei hochwertigen 1-Weg-Systemen ist es durch die Konstruktion schwierig, hohe Töne optimal wiederzugeben. Üblicher sind 2- und 3-Wege-Systeme. 2-Wege-Systeme kombinieren einen Hochtöner (Lautsprechermembran, welche die höchsten Frequenzen wiedergibt) und einen Mitteltieftöner miteinander. Sie kommen häufig bei Kompakt- und Regalboxen zum Einsatz und sind üblicherweise passiv. Auch 2,5-Wege-Systeme sind möglich. Hierbei wird ein zusätzlicher Tieftöner integriert. Bei einem 3-Wege-System werden die Frequenzbereiche einem Tief-, Mittel- und Hochtöner zugeordnet. Häufig wird dieses System bei Standboxen angewandt. Eine Konstruktion mit vier und mehr Lautsprechermembranen ist hingegen eher selten, da sie technisch sehr anspruchsvoll ist und auch die Kosten dafür sehr hoch sind.
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Was muss ich beim Kauf beachten?
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Zunächst sollte man sich fragen, für welchen Zweck die Lautsprecher bestimmt sind. Wollen Sie damit hauptsächlich Musik hören? Oder dienen die Lautsprecher als Heimkino-Komponenten? Außerdem sind Faktoren wie Klang, Wirkungsgrad, Frequenzbereich und Impedanz beim Kauf entscheidend für die Qualität der Lautsprecher. Bevor man sich für bestimmte Lautsprecher entscheidet, sollte man sie einem Hörtest unterziehen, um sich einen Eindruck vom Klang zu machen. Dabei ist zu beachten, dass auch eine ähnliche Eingangsquelle und ein ähnlicher Klangraum wie die heimisch genutzten für den Test verwendet werden. Der Wirkungsgrad gibt das Verhältnis von eingeführter elektrischer Leistung und ausgehender Lautstärke an und wird in Dezibel angegeben. Je höher der Wirkungsgrad ist, desto lauter klingen die Boxen. Der Wirkungsgrad ist vor allem dann zu beachten, wenn als Eingangsquelle ein schwacher Verstärker genutzt wird. Der Frequenzbereich wird durch die untere und obere Grenzfrequenz angegeben. Die in dem Bereich angegebenen Frequenzen können von einem Lautsprecher wiedergegeben werden. Da das menschliche Gehör lediglich Frequenzen im Bereich von 20 bis 20.000 Hertz wahrnehmen kann, reicht es vollkommen, wenn Lautsprecher diesen Bereich abdecken. Die Impedanz bezeichnet den Stromwiderstand der Boxen gegenüber dem Verstärker und wird in Ohm angegeben. Normal ist ein Wert zwischen vier und acht Ohm. Wichtig dabei ist, dass Boxen und Verstärker den gleichen Wert haben oder die Box einen höheren Wert hat, ansonsten könnte der Verstärker Schaden nehmen. Auch entscheidend über die Klangqualität sind zudem die verwendeten Kabel. Wird hier gespart, kann dies dazu führen, dass nicht das ganze Potenzial der Lautsprecher ausgeschöpft wird. Wer mit den Lautsprechern sein Heimkino vollenden möchte, sollte sich ein Lautsprechersystem mit Surround-Sound zulegen. 5.1-Systeme sind hier am gängigsten. Sie bestehen aus insgesamt sechs Boxen: Zwei Frontlautsprechern, zwei Surround-Lautsprechern, einem Center-Lautsprecher (meist 2- oder 2,5-Wege-System, welches das Audiospektrum wiedergibt, in dem die menschliche Stimme aktiv ist) und einem Subwoofer (Lautsprecher speziell für den Bass). Exotischer sind hingegen 6.1- oder 7.1-Systeme. Bei einem 6.1-Sytem gibt es zusätzlich noch ein „Back-Center“, bei einem 7.1-System zwei zusätzliche „Back-Surrounds“. Wichtig bei solchen Surround-Systemen ist, dass die einzelnen Komponenten aus einer einheitlichen Modelreihe stammen.
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