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Was ist ein Laufwerk?
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Das Laufwerk ist ein Gerät für den Computer, welches auf digitale Daten in Speichermedien wie CDs und DVDs zugreifen und diese lesen kann. Unter dem Betriebssystem Windows wird jedes Laufwerk mit einem Buchstaben (bis zu 26) gekennzeichnet. Man unterscheidet in physische und virtuelle Laufwerke. Physische sind die tatsächlichen Laufwerke, die man auch sehen kann. Virtuelle Laufwerke sind hingegen nur Nachbildungen von physischen.
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Welche Laufwerktypen gibt es?
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Die gängigsten Typen sind heutzutage CD- und DVD-Laufwerke beziehungsweise -Brenner. Bei ihnen wird der Datenträger (CDs oder DVDs) mit einem Laserstrahl abgetastet. Die Art des reflektierten Lichts gibt dem Computer Aufschluss über die Beschriftung des Datenträgers. Mit Brennern ist es möglich den CD- oder DVD-Rohling zu beschreiben. Dabei wird der Rohling mit dem Laser aufgeschmolzen und seine Lichtreflexion verändert. CD- und DVD-Laufwerke sind heutzutage zwar die gängigsten Typen, mittlerweile sollen sie aber von HD DVD und Blu-ray abgelöst werden. Sie beide wurden als mögliche Nachfolger der DVD gefeiert, wobei allerdings nur Blu-ray sich durchsetzen konnte. Bei Blu-ray ist der Laser im Gegensatz zu den anderen Formaten violett und hat eine kürzere Wellenlänge, was eine höhere Datendichte ermöglicht. Zudem gibt es aber auch noch andere Laufwerke wie den Streamer, das Kassettendeck oder das REV-Laufwerk. Ein Streamer wird auch Bandlaufwerk genannt, der das Speichern von Daten auf Magnetbänder ermöglicht und wird heute vor allem bei der Datensicherung von Servern genutzt. Das Kassettendeck für den Computer ermöglicht es Musik-Kassetten am PC abzuspielen und zu digitalisieren. Das REV-Laufwerk ist ein auswechselbares Festplattensystem und besteht aus einem Laufwerk und einem Speichermedium.
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Was muss ich beim Kauf beachten?
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Wichtig ist, dass man sich vor dem Kauf überlegt, welches Format man nutzen möchte. Dabei ist zu beachten, dass nicht jedes Format von jedem Laufwerk unterstützt wird und zum Beispiel ein CD-Laufwerk keine DVDs abspielen oder brennen kann. Zudem gibt es noch wichtige Details wie die Zugriffszeit, Lesegeschwindigkeit, Schreibgeschwindigkeit, Mainboard-Schnittstelle, Puffer, Geräuschentwicklung, Lightscribe, Labelflash und Notauswurf. Die Zugriffszeit gibt an, wie lange es vom Eintreffen des Lesebefehls dauert bis der eigentliche Lese-Vorgang beginnt. Je niedriger die Zugriffszeit ist, desto schneller reagiert das Laufwerk. Die Lesegeschwindigkeit gibt die maximale Geschwindigkeit an, mit der das Laufwerk die Daten eines Speichermediums auslesen kann. Bei CD-Laufwerken wird dann oftmals ein Wert wie 48-fach oder 48x angegeben. Das bedeutet, dass die Daten 48-mal schneller ausgelesen werden können, als ein normaler Player sie abspielt. Mit der Schreibgeschwindigkeit verhält es sich ähnlich. Kann ein Brenner 6-fach brennen, bedeutet das, dass der Brenner den Rohling 6-mal so schnell beschreibt, wie ein normaler Player die Daten abspielt. Zudem muss man auch die Mainboard-Schnittstelle prüfen. Als Schnittstellen stehen ATA und S-ATA zur Verfügung. ATA ist das ältere Modell der beiden und wurde heute überwiegend von S-ATA abgelöst. S-ATA-Schnittstellen können auf älteren Mainboards allerdings nicht angeschlossen werden. Der Puffer wird auch Cache genannt und ist sozusagen ein Zwischenspeicher, der die Daten aufnimmt, die von einer Funktionseinheit zu einer weiteren übertragen werden. Auch auf die Geräuschentwicklung ist zu achten, da die Drehung von CDs mechanisch ist und somit eine Lautstärke entsteht, die sich von Gerät zu Gerät unterschiedlich stark entwickeln kann. Lightscribe und Labelflash sind Funktionen, die es dem Nutzer ermöglich nach dem Brennen ihre CDs oder DVDs zu beschriften. Mit Lightscribe ist auch das Drucken von Bildern auf der CD oder DVD möglich, dafür arbeitet Labelflash schneller und die Beschriftung ist widerstandsfähiger. Die Notauswurf-Funktion ist wichtig, damit man auch bei einer Unterbrechung der Stromzufuhr zum Rechner die CDs oder DVDs entfernen kann. Außerdem kann man sich noch zwischen internen und externen Laufwerken entscheiden. Interne Laufwerke sind günstiger, allerdings auch schwieriger anzuschließen als externe, die zudem noch den Vorteil haben, transportabel zu sein.
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