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Rasieren oder epilieren?
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Soll die Haarentfernung möglichst sanft sein, empfiehlt sich das Rasieren. Es ist zwar schmerzlos, hat aber den Nachteil, dass die Haare nach wenigen Tagen stoppelig nachwachsen. Beim Epilieren wird das Haar an der Wurzel entfernt, sodass die Haare je nach Hauttyp erst nach Wochen wieder nachwachsen und damit eine länger anhaltende Wirkung erzielt wird. Epilieren ist besonders an empfindlichen Stellen wie den Achselhöhlen oder der Bikinizone schmerzhaft, braucht etwas mehr Zeit als eine Rasur und birgt die Gefahr, dass Haare einwachsen und sich entzünden können. Zudem müssen die Haare eine gewisse Länge (ca. 0,5 Millimeter) erreicht haben, um vom Epilierer erfasst zu werden. Von Vorteil ist natürlich, dass mit der Dauer der Anwendung der Haarwuchs nachlässt und die Haare feiner werden. Außerdem besteht beim Epilieren niemals die Gefahr sich zu schneiden, sodass man auch störende Schnittwunden vermeidet.
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Der Ladyshaver
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Elektrische Ladyshaver oder Damenrasierer arbeiten mit rotierenden Rasierklingen, die geschützt unter einer Scherfolie angebracht sind. Somit ist die Verletzungsgefahr geringer als bei der Nassrasur. Wer auf Nickel allergisch ist, sollte darauf achten ein Gerät mit sogenannten hypoallergenen Scherfolien zu kaufen. Eine optimale Anpassung an die Hautoberfläche schaffen gefederte Scherfolien, die zu einer gründlicheren Rasur führen und Verletzungen der Haut vermeiden. Unerlässlich ist eine Akkulaufzeit von mindestens 20 Minuten, damit eine vollständige Körperrasur durchgeführt werden kann, bis der Akku erneut geladen werden muss. Vorteilhafter sind batterie- oder akkubetriebene Geräte, da sie an jedem Ort einsetzbar sind und ein lästiges Kabel überflüssig machen. Ansonsten sollte das Kabel am Gerät lang genug sein, um über einen gewissen Bewegungsspielraum zu verfügen. Eine regulierbare Schnittlänge mittels eines Langhaarschneiders oder Trimm-Aufsatzes ermöglicht es, Haare nicht nur abzurasieren, sondern auch zu stutzen. Ein neben dem Scherkopf angebrachter Langhaarschneider kürzt die langen Haare, damit der Scherkopf die gestutzten Haare besser erfassen und rasieren kann. Verstellbare Langhaarschneider lassen sich auf unterschiedliche Haarlängen einstellen. Vorteil gegenüber Trimm-Aufsätzen ist, dass man während des Rasierens die Einstellung der Haarlänge ändern kann und den Aufsatz dazu nicht wechseln muss. Mit einem zweiten Langhaarschneider, der hinter dem Scherkopf positioniert ist, kann man in beide Richtungen rasieren, ohne das Gerät drehen zu müssen. Trimm-Aufsätze gibt es in verschiedenen Ausführungen, je nachdem, auf welche Länge die Haare getrimmt werden sollen. Sie lassen sich gegenüber Langhaarschneidern schonender über die Haut führen und sind prinzipiell für jede Haarlänge erhältlich. Für Menschen mit empfindlicher Haut bietet sich vor allem eine Nassrasur an. Bei vielen elektrischen Damenrasierern ist es heutzutage möglich, sich trocken und nass zu rasieren. So kann die Rasur auch unter der Dusche oder in der Badewanne erledigt werden. Erhältlich sind auch Modelle, die über eine im Rasierer befindliche Kartusche während der Rasur pflegende Lotion auf die Haut auftragen. Dies bedeutet allerdings auch Folgekosten, die durch regelmäßigen Kartuschenwechsel entstehen. Von Qualität zeugen feste Etuis. Sie schützen den Rasierer und stellen sicher, dass sich der Schalter während des Transports nicht ungewollt umlegt und der Rasierer seine ganze Akkuleistung verliert.
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Der Epilierer
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Epiliergeräte verfügen über rotierende Pinzetten oder Scheiben, welche die Härchen einklemmen und ausreissen. Bei der Funktionsweise mit Pinzetten sind mehrere Pinzettenpaare leicht versetzt angeordnet, welche die Haare durch Öffnen und Schließen der Pinzetten greifen und herauszupfen. Haare, die in den Zwischenräumen stehen, sollen mittels eines Einfädelsystems zu den Pinzetten geleitet werden. Ein Epiliergerät verfügt je nach Preislage über 20 bis 40 Pinzettenpaare. Je mehr Pinzetten gleichzeitig greifen, desto mehr Haare erwischen sie. Trotzdem werden nie alle Haare optimal gegriffen, sodass einige Haare nur oberflächlich abgerissen werden. Hier soll ein Klemmkraftwähler helfen, welcher auf unterschiedliche Haarstärken eingestellt werden kann, damit die Pinzettenpaare sich ausreichend, aber nicht zu fest schließen. Bei Epiliergeräten mit Scheiben werden die Haare zwischen rotierenden Scheiben eingeklemmt und herausgerissen. Damit die Haare über der Hautoberfläche nicht abgequetscht und damit abgetrennt werden, sind die Kanten der Scheiben abgerundet. Generell gelten bezüglich der beweglichen Scherfolien bzw. eines beweglichen Epilierkopfes, der Stromversorgung und der Wasserdichte die gleichen Kriterien wie für den Ladyshaver. Explizit für den Epilierer gilt Folgendes: Achten Sie auf verschiedene Geschwindigkeitsstufen, denn je schneller gerissen wird, umso schmerzfreier ist der Vorgang. Üblich sind zwei Geschwindigkeitsstufen (880 und 1080 Zupfvorgänge pro Sekunde). Praktisch sind unterschiedliche Aufsätze für Gesicht und Bikinizone, ein Rasieraufsatz oder ein Kammaufsatz, der die Haare vor der Epilation aufstellt, damit sie besser gegriffen und mit samt der Wurzel herausgerissen werden können. Massagerollen, die in das Epiliergerät integriert sind, sollen ein angenehmes Kribbeln erzeugen, welches den Schmerz mindert bzw. überlagert. Ein am Epilierer angebrachtes Licht soll es ermöglichen, bei der Epilation kein Haar mehr zu übersehen. Jedoch verbraucht es zusätzlichen Strom. Im Lieferumfang sollte in jedem Fall eine Reinigungsbürste für die Zwischenräumen der Walzen enthalten sein. Besser sind Epilierer mit abnehmbarem und abwaschbarem Kopf. Manche Hersteller liefern auch einen Luffaschwamm mit, welcher durch den Peelingeffekt ein Einwachsen einzelner Haare verhindern oder es schon eingewachsenen Haaren ermöglichen soll, wieder aus der Haut herauszuwachsen. Kältekissen, die am Gerät angebracht werden, oder Kältehandschuhe, mit denen man sich über die Beine streichen kann, betäuben die Haut leicht und reduzieren das Schmerzempfinden.
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