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Was für Handy-Typen gibt es?
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Ein Handy wird auch Mobiltelefon genannt und ermöglicht es fast überall schnurlos zu telefonieren und das Verschicken von Textnachrichten. Heutzutage werden Handys üblicherweise in vier verschiedene Typen unterteilt,
die sich vor allem in ihrer Bauart unterscheiden. Es gibt das Handy in der klassischen Variante, als Klapphandy, Sliderhandy oder Smartphone. Das klassische Handy ist barrenförmig und verfügt über ein Display sowie Ziffer- und Steuertasten. Das Klapphandy besteht aus zwei Teilen, die durch ein Scharnier verbunden sind. Hierbei wird das Display auf die Tastatur geklappt. Aktuelle Modelle verfügen zudem noch über ein zweites Display, was sich an der Außenseite befindet. Bei Sliderhandys sind die obere und untere Hälfte des Gehäuses gegeneinander verschiebbar. Die obere Hälfte verfügt über ein Display und Steuertasten. Möchte man auch die Ziffertasten nutzen, muss man das Handy aufschieben. Smartphones eignen sich vor allem für Geschäftsleute, da sie die Mobilität eines Handys und den Leistungsumfang eines PDAs (Personal Digital Assistants) miteinander vereinen. Zudem verfügen sie oft über eine komplette Tastatur oder können per Touchscreen (berührungsempfindlicher Bildschirm) bedient werden.
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Was für Zusatzfunktionen gibt es?
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Handys werden immer leistungsstärker und verfügen mittlerweile über eine zunehmende Anzahl an Zusatzfunktionen, die nichts mehr mit Telefonieren zu tun haben. Ein MP3-Player und eine integrierte Kamera gehören fast schon zu der Standardausstattung eines jeden Handys. Die Kameras liefern heute eine Bildqualität, die fast schon an die einer normalen Digitalkamera heranreicht. Mit drei bis fünf Megapixel lassen sich so gute Schnappschüsse machen.
Bei den Kameras gibt es jedoch je nach Hersteller und Modell gravierende Unterschiede bei der Qualität. Genauso auch bei den internen Playern, die von der Klangqualität teilweise nicht an externe heranreichen können. Wichtig sind dabei die Navigation der Ordner und ausreichend Speicherplatz, der allerdings meist auch erweitert werden kann. Manche Handys können zudem Radiosender empfangen. Auch eine Verbindung zum Internet kann heute so ziemlich jedes Handy aufbauen, einige Modelle haben dafür extra eine WLAN-Funktion, mit der sie sich in heimische Netzwerke einbuchen können. Mit sogenannten Email-Clients können Emails empfangen und gesendet werden. Mit MMS ist hingegen das Senden und Empfangen von Bildern und Fotos möglich. Um die Verbindung zu anderen elektronischen Geräten wie Computern oder anderen Handys zu realisieren, bieten die meisten Handys Bluetooth- oder Infrarot-Schnittstellen. Zudem ist vor allem unter Smartphones eine GPS-Funktion zunehmend präsenter. GPS bezeichnet dabei eine Technik,
bei der mit Hilfe eines Empfängers im Endgerät und drei Satelliten die genaue Position bestimmt und somit auch eine Wegführung zu einem gewünschten Ziel gezeigt werden kann. Man unterscheidet dabei in Onboard- und Offboard-Lösungen. Onboard bedeutet, dass die Software sowie sämtliches Kartenmaterial auf dem Handy gespeichert werden, wobei die Speicherkapazität ggf. erweitert werden muss. Bei der Offboard-Lösung. wird das Kartenmaterial per UTMS heruntergeladen, was je nach Tarif und Häufigkeit der Nutzung zu hohen Kosten führen kann. Um allerdings eine On- oder Offboard-Lösung nutzen zu können, muss das Handy ein Betriebssystem haben, welches alle zentralen Funktionen und Komponenten steuert. Die bekanntesten sind dabei Windows, Palm OS und Symbian OS, mit denen jeweils eine umfangreiche Termin- und Adressverwaltung möglich ist. Mit den Betriebssystemen ist auch besonders einfacher Abgleich mit dem heimischen PC realisierbar und dadurch das Aufspielen zusätzlicher komplexer Programme, wie Word oder Excel.
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Was muss ich beim Kauf beachten?
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Beim Kauf eines Handys sollte man sich vor allem bewusst sein, für welchen Zweck das Handy genutzt werden soll und welche Funktionen dafür nötig sind. Wer lediglich telefonieren und SMS
verschicken möchte, kann eine Menge Geld sparen, indem er auf unnötige Funktionen verzichtet. Technikbegeisterte, die das Handy als Multimedia-Player oder PDA nutzen möchten, sind hingegen mit einem Smartphone am besten beraten. Sie bieten derzeit oft den neuesten Stand der Technik. Auch Handhabung und Gewicht des Handys sind ein wichtiges Kriterium beim Kauf. Bei kleinen Handys kann es so schon mal vorkommen, dass die Tasten nicht richtig getroffen werden, da sie nicht groß genug sind. Auch muss man sehen, wie gut man mit dem Menü des Handys zurechtkommt und wie gut sich das System bedienen lässt. Außerdem ist die Akkulaufzeit kein unerhebliches Kriterium. Dabei wird in Sprech- und Standby-Zeit unterschieden. Die Sprechzeit gibt dabei an, wie lange mit dem Handy tatsächlich telefoniert werden kann. Im Standby-Betrieb wird das Handy nicht benutzt, verliert aber trotzdem an Energie.
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