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Was ist ein Grafiktablett?
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Ein Grafiktablett wird auch Digitalisiertablett genannt und ist ein Eingabegerät zur Steuerung grafischer Benutzeroberflächen. Mit einem Grafiktablett lassen sich Skizzen, Linien oder Ähnliches mit einem Stift genauer zeichnen und digitalisieren als mit einer Maus. Zudem lässt sich mit manchen Grafiktabletts auch das Betriebssystem bedienen und kann somit die Maus ersetzen. Ein Grafiktablett besteht aus einer druckintensiven Unterlage und einem druckintensiven Zeichenstift.
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Wie funktioniert ein Grafiktablett?
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Grafiktabletts arbeiten nach dem Prinzip einer Maus, die zur Steuerung des Mauszeigers, zum Zeichnen, zum Markieren von Texten und zur Koordination von Befehlen und Schaltflächen dient. Im Gegensatz zu einer Maus ist ein Grafiktablett allerdings ergonomischer und die Bedienung intuitiver und schneller. Bei einem Grafiktablett wird die Spitze eines Stiftes auf einer Platte bewegt. In dem Stift befindet sich eine Spule, die ein fokussiertes elektromagnetisches Feld erzeugt. Durch den Vergleich der induzierten Signalstärke wird die Stiftposition ermittelt. Diese wird mitsamt der digitalisierten Daten über Stiftdruck und das Betätigen von Tasten an den Computer gesendet. Bei den Stiften gibt es zwei verschiedene Varianten der Stromversorgung. Zum einen gibt es die aktive Stromversorgung, bei welcher der Stift mit einer integrierten Batterie angetrieben wird, zum anderen die passive Stromversorgung, bei welcher der Stift durch Induktion aus dem Tablett beliefert wird. Bei einem druckintensiven Stift registriert die Hardware wie stark der Stift aufgedrückt wird und überträgt dementsprechend dicke oder dünne Linien auf den PC. Stifte erkennen zwischen 256 und 1024 Druckstufen. Die Auflösung wird bei einem Grafiktablett in dpi (dots per inch) oder in lpi (lines per inch) angegeben. Je nach Verfahren liegt die Auflösung zwischen einigen hundert und 5000 dpi. Dabei lässt ein hoher Wert auf eine gute Bildqualität schließen.
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Was sollte ich beim Kauf beachten?
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Beim Kauf hängt die Auswahl vor allem vom individuellen Zweck ab. Wer vorwiegend den PC bedienen und zwischendurch mal eine Unterschrift oder handschriftliche Mitteilung setzen möchte, ist mit einer Größe von DIN A6 oder DIN A5 bestens bedient. Professionelle Grafiker benötigen jedoch eine größere Zeichenfläche. Diese ist optimalerweise genauso groß, wie das Papier, was später bedruckt werden soll oder zumindest so groß wie die auf dem Monitor dargestellte Zeichenfläche. Auch bei dem Stift gibt es wichtige Dinge zu beachten. Um die Bewegungen nicht zu behindern, sollte der Stift auf jeden Fall drahtlos arbeiten und nicht mit einem Kabel zum Tablett verbunden sein. Zudem sollte der Stift induktiv seinen Strom über das Tablett beziehen, da eine Batterie oder ein Akku den Stift unnötig beschweren würde. Besonders druckempfindliche Stifte können auch als Zubehör zum Tablett gekauft werden, die funktionieren meist aber nur wenn Stift und Tablett vom gleichen Hersteller sind. Außerdem sollte die Maleigenschaft des Stiftes schnell veränderbar sein und die Software die Möglichkeit bieten, möglichst viele Einstellungen abzuspeichern und im Menü aufzurufen. Ob das Grafiktablett über zusätzliche Funktionen verfügen muss, hängt vom Nutzer ab. Wer zum Beispiel vorwiegend abpausen möchte, sollte darauf achten, dass man die Vorlage rutschfest fixieren kann. So wichtig wie die Hardware ist auch die Software. Sie sollte im Lieferumfang inbegriffen sein und wichtige Programme wie Malen, Zeichnen und vielleicht sogar Bild- und Videoverarbeitung beinhalten.
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