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Was braucht man für DJ-Equipment?
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Wer sich auch gerne mal als DJ versuchen möchte, braucht auch dass passende Equipment. Wichtig hierfür sind ein DJ-Mixer und ein Plattenspieler beziehungsweise ein CD-Player. Ein DJ-Mixer ist eine Version des Mischpults, welches extra auf DJs zugeschnitten ist und kann zwei oder mehr Audiosignale zu einem Mixsignal zusammenfügen. Es gibt verschiedene Arten des DJ-Mixers: Den Battle-Mixer, den USB-Mixer, den 2-Kanal-Mixer, den 3-Kanal-Mixer und den 4- oder Mehr-Kanal-Mixer. Der Battle-Mixer zeichnet sich dadurch aus, dass er sich vor allem auf das Scratchen (Erzeugung von Tönen durch das Hin- und Herschieben der Schallplatte) und Juggling (Kurze Abschnitte zweier Platten werden zu einem neuen Beat vermischt) konzentriert hat. USB-Mixer können durch ihre Anschlüsse zum Beispiel mit einem Notebook verbunden werden. Die Anzahl der Kanäle bei einem Mixer gibt an, wie viele Plattenspieler oder CD-Player angeschlossen werden können. Bei manchen Mixern kann man unterschiedliche Mixquellen auch kombinieren. Plattenspieler (oder auch Turntables genannt) dienen zur Wiedergabe von analogen Schallplatten. CD-Player arbeiten hingegen digital und ermöglichen DJs eine größere Vielfalt an Möglichkeiten. Bei CD-Playern für DJs gibt es unterschiedliche Grundkonzepte. Der Einzel-CD-Player hat lediglich ein Laufwerk, verfügt aber über die wichtigsten Bedienelemente und ist dem klassischen Plattenspieler am nächsten. Der Doppel-CD-Player verfügt hingegen über zwei Laufwerke und eine Bedieneinheit. Er hat zwar den Vorteil, dass er viele Funktionen auf kleinen Raum zusammenbringt, dadurch aber schlecht zu bedienen ist.
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Welche Zusätze sind sonst noch sinnvoll?
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Je nach Einsatzgebiet des DJ-Equipments sind verschiedene Funktionen notwendig, um den Sound nach Belieben zu bearbeiten. Die Cue-Funktion bei einem CD-Spieler ermöglicht zum Beispiel das Pausieren der CD, wobei der laufende Frame hörbar wiedergegeben wird. Dies entspricht in etwa dem Anhalten und Loslassen einer Schallplatte. Beim Pitchen wird die Tonhöhe gebeugt. Funktionen wie Pitch Control oder Pitch Bend verändern die Geschwindigkeit des Musikstückes, um es gegebenenfalls einem bestimmten Rhythmus anzupassen. Eine Funktion wie Anti-Shock Memory ist vor allem für DJs wichtig, die in Umgebungen arbeiten, in denen es zu Erschütterungen kommen kann (z.B. in einer Diskothek). Anti-Shock Memory speichert dabei die Musik um eine gewisse Zeit im Voraus, damit im Falle eines Stockens des Players durch eine Erschütterung die Musik lückenlos weitergespielt werden kann. Solche und andere nützliche Funktionen lassen sich im sogenannten Effector, der je nach Bedürfnis ganz unterschiedlich ausfallen kann, zusammenfassen. Damit lassen sich Lieder live remixen und können durch zahlreiche Effekte ganz neu konstruiert werden.
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Was muss ich beim Kauf beachten?
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Beim Kauf sollte vor allem darauf geachtet werden, für welchen Zweck man das DJ-Equipment benötigt und dass alle benötigten Funktionen auch vorhanden sind. So sind auch die einzelnen Komponenten meist für bestimmte Bereiche konzipiert. Bei einem Plattenspieler sollte man vor allem auf Robustheit, Klang, Zuverlässigkeit und Bedienung achten. Zudem gibt es Komponenten, die verschleißen und regelmäßig nachgekauft werden müssen, wie die Nadeln bei einem Plattenspieler. Ist die Nadel abgenutzt, leidet auch die Klangqualität. Beim Kauf muss man vor allem darauf achten, dass die Ersatznadeln auch kompatibel zu dem Plattenspieler sind. Unterschieden werden die Nadeln in elliptisch und sphärisch geschliffen. Elliptisch geschliffene Nadeln haben den Vorteil, dass sie tief in die Rille der Schallplatte eintauchen und somit mehr Informationen rausholen können. Zum Scratchen sind sie aber weniger geeignet, da dabei auch die Platte stark leidet. Zudem haben sie auch eine höhere Verschleißerscheinung. Sphärisch geschliffene Nadeln verschleißen hingegen nur wenig und schonen auch die Schallplatten, bieten dafür aber eine schlechtere Klangqualität.
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