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Was ist eine CPU?
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CPU ist die Abkürzung für central processing unit und bezeichnet den Hauptprozessor, der in der Lage ist, ein Programm auszuführen. Dafür wird der Prozessor in mehrere Einheiten unterteilt: Register (Daten werden für unmittelbare Verarbeitung gespeichert), Rechenwerk (Schaltnetz zur Ausführung der Maschinenbefehle eines Computerprogramms), Steuerwerk (Ausführung eines Befehls im Prozessor wird gesteuert) und Befehlsdecoder (Befehle werden verarbeitet und an die jeweiligen Teile des Prozessors weitergeleitet). Die CPU bestimmt die Leistung des fertigen Systems und je besser sie ist, desto schneller läuft der Computer.
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Was sind die CPU-Sockel?
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Jede Prozessorart hat seine eigene Sockelform. Bei der Veröffentlichung eines neuen Prozessormodells wurde meist auch ein neuer Sockel präsentiert, sodass es heute unzählige Arten von ihnen gibt. Um diese voneinander zu unterscheiden, wurde eine Bezeichnung mit Ziffern und Buchstaben eingeführt. Der Sockel ist auf dem Mainboard (auch Motherboard oder Hauptplatine genannt) angebracht und als Anschluss für die CPU vorgesehen. Im Falle eines Defekts oder beim Upgrade ermöglicht ein Sockel den Austausch der CPU, die früher fest mit dem Motherboard verlötet war. Für Intel Prozessoren sind Sockel 478 gängig. Für AMD CPUs Sockel A oder Sockel 754.
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Was sollte ich beim Kauf einer CPU beachten?
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Es kommt beim Kauf der CPU darauf an, für welche Zwecke man den Computer verwenden will. Ein guter Tipp ist eine CPU mit etwas mehr als der aktuell benötigten Rechenleistung zu kaufen, damit der PC auch für längere Zeit den Aufgaben gewachsen ist. Die schnellsten und teuersten CPUs lohnen sich nur zu kaufen, wenn ihre hohe Leistung auch wirklich benötigt wird, beispielsweise bei der Videobearbeitung. Zu allererst muss man darauf achten, dass die CPU auch kompatibel zum Sockel auf dem Motherboard ist. Außerdem wird ein Kühler benötigt, da die Prozessoren sehr schnell heiß laufen können. Beim Aufrüsten des PCs um mehrere Prozessor-Klassen muss oftmals auch ein BIOS-Update des Mainboards durchgeführt werden. Außerdem sollten die Leistung des Netzteils und des CPU-Kühlers überprüft werden. Manche Prozessoren werden mit einem passenden Kühler geliefert, manchmal muss jedoch ein besserer nachgekauft werden. Kühler mit Kühlrohren sind beispielsweise besser aber auch teurer als welche mit Gebläse. Je höher die Taktrate eines Prozessors ist, desto schneller rechnet er. Dadurch steigen allerdings auch Hitzeentwicklung und Stromverbrauch. Wichtig für die Leistung ist auch die Anzahl der Kerne, die den zentralen Teil einer CPU bilden. Ein Dual-Core-Prozessor reicht meist für Standard-Anwendungen aus, wie z.B. für Office-Arbeiten. Ein-Kern-Prozessoren werden heutzutage meist gar nicht mehr verbaut. Bei Multimedia-Anwendungen, wie Bildbearbeitung oder Spielen, lohnt sich ein Prozessor mit mehreren Kernen (Multi-Core), wie z.B. aus der AMD Opteron-Serie oder Intel Xeon-Serie. Auch ist der Prozessor-Cache beim Kauf zu beachten. Je größer dieser Pufferspeicher ist, desto besser ist die Systemleistung. Allgemein kann man sich beim Kauf einer CPU auf extreme Preisunterschiede und eine riesige Auswahl gefasst machen. Bei Notebooks sollte man darauf achten, dass nicht billige Desktop-PC-Prozessoren eingebaut wurden. Sie haben zwar höhere Taktraten, jedoch gehen diese auf Kosten der Akkulaufzeit und Wärmeentwicklung. Bei Desktop-PCs sollte man wissen, welche CPU zum Sockel passt, was man an Leistung benötigt und wie viel Geld man ungefähr ausgeben möchte. Das grenzt die Auswahl auf ein Minimum ein.
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