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Camcorder - Test
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| RATGEBER - CAMCORDER |
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Was für Camcorder-Typen gibt es?
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Unterschieden werden Camcorder in erster Linie in ihrer Speicherart. Ältere Geräte nehmen dabei in SDTV auf, welches heute vor allem noch im Einsteigerbereich zu finden ist. Neue Geräte speichern die Bilder hochauflösend, also in HDTV. SDTV-Camcorder nutzen oft die Mini-DV-Kasetten als Speichermedium. Bei Mini-DV-Kassetten werden digitale Videodateien auf Magnetbändern aufgezeichnet. Mini-DV-Kassetten haben in der Regel kompakte Maße und ermöglichen so auch eine kompakte Bauart des Camcorders. Die Bilder werden einzeln gespeichert und ermöglichen somit eine einfachere Nachbearbeitung des Materials. Manche SDTV-Modelle speichern aber auch auf SD-Cards oder DVDs. Der Vorteil von SD-Speicherkarten liegt vor allem in ihrer kompakten Größe. Da sie so klein sind, kann auch das Camcorder-Gehäuse geringe Maße haben. Außerdem sind sie unempfindlich gegenüber Erschütterungen und verfügen mittlerweile über eine hohe Speicherkapazität, sodass mehrere Stunden Filmmaterial gespeichert werden können. Bei DVD-Camcordern werden die Aufnahmen direkt auf einen Mini-DVD-Rohling gespeichert. Der klare Vorteil liegt darin, dass die Discs von den meisten DVD-Playern abgespielt werden können, ohne dass man sie überspielen oder bearbeiten muss. Allerdings ist die Speicherkapazität eher gering. Will man in einer hohen Auflösung aufnehmen, reicht die Speicherkapazität oftmals nur für eine halbe Stunde. Hier sollte darauf geachtet werden, dass der Camcorder auf einem DVD-Format aufzeichnet, das auch vom eigenen Player gelesen werden kann. Bei HDTV-Camcordern ist die Vielfalt an Speicherformaten groß. HDV-Camcorder können das Material auch auf Mini-DV-Kassetten, auf Mini-DVDs oder SD-Cards speichern. HDD-Camcorder verfügen über eine interne Festplatte. Diese bieten in der Regel den meisten Speicherplatz. Vor- und Nachteil zugleich ist bei der Festplatte, dass sie kein Wechselmedium ist. Somit entfällt der Kauf von weiteren Kassetten oder CDs. Auf der anderen Seite ist die Speicherkapazität auch nicht erweiterbar und somit die Aufnahmedauer begrenzt.
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Welche Aufnahmeformate gibt es?
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Neben der Speicherart ist auch das Aufnahmeformat ein wichtiges Merkmal bei Camcordern. Dies ist vor allem wichtig, wenn man die Aufnahmen später am PC nachbearbeiten möchte. HD-Camcorder nutzen unterschiedliche Codecs, um Bild- und Tondaten zu komprimieren AVCHD nutzt den H.264/MEPG-4 AVC-Codec und steht in Konkurrenz zu MiniDV und speziell zu HDV, welches das ältere MPEG-2-Format nutzt. Besser geeignet zur Nachbearbeitung ist das DV-Format, welches die Bilder einzeln speichert. Üblicherweise wird der DV-Codec nur auf die Kassettenformate DV und MiniDV überspielt. Der HDV-Codec kann zudem hochauflösendes Material auf den Kassetten speichern. Die MPEG-Formate werden verlustbehaftet komprimiert. Dafür liefern sie ein gutes Verhältnis zwischen Qualität und Speichergröße.
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Über welche Ausstattung sollte der Camcorder verfügen?
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Ein wichtiges Ausstattungsmerkmal eines Camcorder sind die Anschlüsse. Neben einem USB- oder FireWire-Anschluss, über den die Daten oft auf den PC übertragen werden, sind auch der S-Video-Ausgang und der Mikrofoneingang wichtige Schnittstellen. Mit dem S-Video-Ausgang lassen sich die Bilder in höherer Qualität auf den Fernseher übertragen als bei einem AV-Ausgang. Ein Mikrofoneingang ist meist notwendig, da das interne Mikrofon oft nicht die gewünschten Leistungen erbringt. Somit kann man den Camcorder um ein hochwertiges Mikrofon erweitern. Wenn der Camcorder regelmäßig ohne ein Stativ genutzt wird, sollte auch ein Bildstabilisator an Board sein, der bis zu einem gewissen Grad für unverwackelte Aufnahmen sorgen kann. Wer viel zoomt sollte auf ein optisches Zoom achten, das im Gegensatz zu digitalen Zooms vergrößerte Bilder verlustfrei darstellen kann. Eine Videoleuchte ist praktisch, wenn vor allem bei schwierigen Lichtverhältnissen gedreht werden soll. Manchmal ist diese schon im Camcorder integriert, in vielen Fällen lässt sich der Camcorder aber auch um sie erweitern.
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