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Aus welchen Bauteilen besteht ein Computer?
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Ein Computer benötigt als erstes ein Gehäuse, in dem alle Komponenten beherbergt werden. Beim PC-Gehäuse gibt es verschiedene
Bauarten. Zum einem gibt es das Tower-Gehäuse, welches ein hochformatiger Computer ist. Tower-Gehäuse werden meist unter den
Schreibtisch gestellt und bieten ausreichend Platz für weitere Laufwerke, Festplatten oder Steckkarten. Desktop-Gehäuse sind
hingegen eher flach und stehen meist auf dem Schreibtisch. Durch ihre Breite können Monitore direkt auf dem Rechner platziert
werden. Dann gibt es noch die Barebone-Gehäuse, die besonders kompakt sind und daher auch gut auf dem Schreibtisch stehen können.
Sie sind meist schon mit einem Netzteil und einem Mainboard ausgestattet. Andere Komponenten müssen noch hinzugefügt werden.
Allgemein benötigt ein PC noch ein Mainboard (welches die zentrale Platine eines Computers darstellt), einen Prozessor, der auch
CPU genannt wird und die zentrale Verarbeitungseinheit eines Computers ist, einen Arbeitsspeicher, ein CD/DVD- Laufwerk, eine
Grafik/Video-Karte, ein Netzteil, über das die Stromzufuhr des Computers gesichert wird, einen Monitor, eine Tastatur, eine Maus
und ein Betriebssystem. Dabei muss beachtet werden, dass die einzelnen Komponenten kompatibel zueinander sein müssen.
Empfehlenswert, aber nicht zwingend notwenig, sind Komponenten wie externe Festplatten, Drucker oder CD/DVD-Brenner. Weitere
nützliche Komponenten sind zum Beispiel eine USV, ein VGA-Splitter oder ein RAID-Controller. Eine USV kann lokale Schwankungen und
Ausfälle im Stromnetz ausgleichen, indem sie den angeschlossenen PC solange mit Strom aus den eigenen Akkumulatoren versorgt, bis
alle Daten gesichert werden konnten. Ein VGA-Anschluss ist ein analoger Bildübertragungsstandard für Stecker- und Kabelverbindungen
zwischen Grafikkarten und Anzeigegeräten. Mit einem VGA-Splitter können daher auch ein zweiter Monitor, ein Projektor oder ein
Flachbildschirm angeschlossen werden. Ein VGA-Splitter gibt dabei das gleiche Bild auf mehreren Anzeigegeräten wieder. Mit einem
RAID-System kann man zwei Festplatten miteinander kombinieren. Dies dient einerseits dazu, dass die Datensicherheit bei einem
Ausfall höher ist, andrerseits dient es dazu, dass die Performance steigt. Mit einem RAID-Controller lassen sich die beiden
Festplatten koordinieren und optimalerweise ist er bereits mit einem internen Prozessor und SDRAM ausgestattet, damit das
Betriebssystem nicht ausgebremst wird.
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Wie funktioniert die Kühlung der einzelnen Bauteile?
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In Betrieb entwickeln moderne PCs sehr viel Wärme. Gerade die Komponenten Prozessor, Festplatte und Grafikkarte entwickeln so viel
Wärme, dass sie gekühlt werden müssen, da sie sich sonst wegen Überhitzung selbst ausschalten oder sogar dauerhaft beschädigt
werden können. Dabei gilt: Je mehr Komponenten belastet werden, desto größer ist auch die Wärmeentwicklung. Heutzutage dienen meist
kleine Lüfter bzw. Ventilatoren zur Kühlung. Prozessor, Festplatte und Grafikkarte werden meist aktiv durch einen eigenen Lüfter
gekühlt. Lüfter haben den Nachteil, dass sie recht laut sind, wobei aber auch gilt: Je größer der Lüfter ist, desto leiser ist er,
da er sich nicht so oft drehen muss. Eine leise, aber auch teure und derzeit eher seltene Alternative ist hingegen die
Wasserkühlung. Diese ist relativ aufwendig, dafür ist sie aber auch erheblich leiser als andere Kühlkonzepte und ist gerade in
Sachen Übertaktung sehr gefragt.
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Was ist Case-Modding?
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Beim Case-Modding wird die äußere Erscheinungsform eines PCs zur optischen Aufwertung verändert. Dabei wird primär auf
Einzigartigkeit von Gehäusen und Komponenten Wert gelegt und meist auffällige Materialien verwendet. Mittlerweile kann man auch
schon fertig „gemoddete“ Gehäuse kaufen, die allerdings industriell und nicht individuell angefertigt wurden. Auch einzelne
Komponenten, die man normalerweise nicht sieht, können optisch aufgewertet werden. Es gibt zum Beispiel Multifunktions-Displays
oder Lüftersteuergeräte im Handel, die optisch auffallen. So können auch leuchtende Lüfter eingebaut werden, die schon für wenig
Geld zu haben sind. Beim Case-Modding kann also mit einfachen Mitteln das äußere Erscheinungsbild des PCs nach eigenen Wünschen
individuell gestaltet werden.
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