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Was ist ein Arbeitsspeicher?
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Der Arbeitsspeicher wird auch Hauptspeicher genannt und ist ein schneller elektronischer Speicher im PC oder Notebook. Er übernimmt die Funktion eines Zwischenspeichers, in dem Daten nur vorübergehend gespeichert und später vom Prozessor, der CPU, abgerufen und weiterverarbeitet werden. Bei Unterbrechung der Stromzufuhr gehen die Daten auf dem Arbeitsspeicher allerdings verloren. Die Speicher-Bausteine eines Arbeitsspeichers sind RAMs (Random Access Memory) und lassen sich in verschiedene Kategorien unterteilen: Zum einen gibt es DRAM-Bausteine, die neben der ständigen Stromzufuhr auch den Speicherinhalt immer wieder durch das System in kurzen Abständen erneuern müssen (dieser Vorgang nennt sich Refresh), zum Anderen gibt es die SRAM-Bausteine, mit denen sich zwar, durch den Wegfall des Refresh-Vorganges, schneller arbeiten lässt als mit DRAM, dafür können sie aber weniger Daten vorübergehend speichern. Durchsetzen konnte sich allerdings nur DRAM. Die wichtigsten Typen sind heute DDR- und DDR2-SDRAM. Sie sind Weiterentwicklungen von DRAM. Notebooks sind mit „SO“ vor der Bezeichnung gekennzeichnet. FB-DIMM ist ein spezielles Speicher-Modul oder vielmehr ein gepufferter RAM-Baustein. Die Technik kommt auf Speichermodulen mit DDR2- und DDR3-Speichern zum Einsatz. Die Alternative von der Firma Rambus dazu ist RIMM, das spezielle Speicherbausteine verwendet. RIMM-Preise sind sehr hoch, weswegen sie meist nur in Supercomputern und Servern verwendet werden.
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Wie viel Arbeitsspeicher braucht man?
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Wie viel Arbeitsspeicher notwendig ist, hängt von der Komplexität der Programme ab, die man nutzt. 256 MB gilt heutzutage beim Arbeitsspeicher als Minimum. Wer nur die Officeprogramme nutzen möchte, für den ist der Arbeitsspeicher ausreichend. Wer hingegen komplexere Programme, wie Bild-, Video oder Audiobearbeitungsprogramme oder auch die neusten Spiele, verwenden möchte, kommt meist mit einem Arbeitsspeicher von 512 MB nicht aus. Bei den gängigen Betriebssystemen wie Windows XP ist eine Speichergröße von mindestens 512 MB anzuraten, bei Vista sogar 1.024 MB. Bei Spielen sollte man immer die Anforderungen beachten. Manchmal sind auch 2 GB sinnvoll, um das Spiel optimal genießen zu können. Das Betriebssystem LINUX hingegen ist da weit ressourcenfreundlicher. Da reichen oft schon 128 bis 256 MB aus.
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Was ist beim Kauf eines Arbeitsspeichers zu beachten?
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Wenn man einen Arbeitsspeicher kaufen möchte, muss man zuallererst darauf achten, dass das Mainboard auch kompatibel zum Speicher und zu dessen Taktrate ist. Man kann nämlich keinen DDR2-SDRAM auf ein Mainboard setzen, dass noch auf DDR-SDRAM ausgerichtet ist. Welcher der passende Arbeitsspeicher ist, lässt sich im Handbuch nachlesen oder man schraubt den PC auf, baut den RAM-Riegel aus und liest die erwünschten Informationen von der Unterseite ab. Die Taktrate des Speichers gibt an, mit welcher Geschwindigkeit eine Komponente eines Computers arbeitet und sollte optimalerweise dem Wert des Front Side Bus (Schnittstelle zwischen dem Prozessor und dem Mainboard) entsprechen. Auch sogenannte Timings spielen bei der Geschwindigkeit des Arbeitsspeichers eine entscheidende Rolle. Sie geben die Latenzzeiten an, also die Geschwindigkeit, in der der Speicher auf Datenanfragen reagiert. In den Produktbeschreibungen findet man in der Regel vier Werte an, bei denen allgemein gilt: Je kleiner sie sind, desto schneller reagiert der Speicher. Außerdem sollte man für ein stabiles System auf Markenprodukte zurückgreifen, z.B. Corsair, Kingston, Infineon oder Buffalo. Zudem muss man beachten, dass die Preise für Arbeitsspeicher ständig schwanken und wie bei der Börse der geeignete Punkt zum Kauf schnell kommen und schnell wieder gehen kann.
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